Mi, 22. November 2017

Arbeitslosigkeit

27.01.2010 15:33

Land investiert zwölf Millionen Euro in Problemfelder

Das Land und das AMS haben weitere arbeitspolitische Maßnahmen geplant, die sich vor allem an Langzeitarbeitslose sowie an junge und ältere Jobsuchenden richten sollen. Das Start-up-Programm für Jugendliche wird heuer mit 800 Plätzen fortgesetzt, bisher konnten damit 1.000 Menschen vermittelt werden. Die „Initiative 50“ wird von 700 auf 1.000 Plätze aufgestockt. In die Aktionen werden insgesamt 12 Millionen Euro investiert.

Der Anstieg der Arbeitslosen habe sich zwar eingebremst, Landeshauptmann Erwin Pröll will aber noch nicht auf einen Trend schließen. "Wir wollen bei der Entwicklung des Arbeitsmarktes nichts dem Zufall überlassen", erklärte er im Anschluss an das dritte "Arbeitnehmergespräch" am Mittwoch.

Das Start-up-Programm, bei dem Land und AMS 67 Prozent der Lohnkosten tragen, sei auch für Gemeinden verfügbar – bisher haben dieses Angebot nur sieben Kommunen genutzt. Die Aktion soll nun in einer Informationsoffensive kommuniziert werden. Die Trefferquote des Programms sei hoch: 70 Prozent der Jugendlichen hätten über diese kurzfristige Chance dauerhafte Jobs bekommen.

Von den bisherigen Maßnahmen hätten aber auch die älteren Arbeitnehmer profitiert: 92 Prozent konnten nach der "Initative 50" eine dauerhafte Stelle finden.

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