Sa, 25. November 2017

Krisen-Opfer

26.01.2010 15:17

Kein Geld, keine Arbeit - Caritas-Werkstatt steht still

16 Menschen mit Behinderungen hätten ab April in der Caritas-Werkstätte Andorf ihre Arbeit aufnehmen sollen. Doch aus Geldmangel steht die fertige Einrichtung still. Die Betreiber drängen nun auf eine teilweise Inbetriebnahme.

"Eine schmerzliche Sache", befand SPÖ-Bürgermeister Peter Pichler die Tatsache, dass die Bewohner eines angrenzenden Wohnblocks nicht in unmittelbarer Nähe ihres Wohnortes arbeiten dürfen.

Sozialausgaben gesenkt
Zum Verhängnis wurde der seit vergangenem Frühjahr gebauten und fixfertigen Caritas-Werkstätte die nicht erfolgte Erhöhung des Sozialbudgets: "Die Einrichtung wurde unter Berücksichtigung des mittelfristigen Budgetplanes erstellt, der eine Erhöhung um sieben Prozent vorsah.

Da diese für das Jahr 2010 nur noch drei Prozent ausmacht, hätten wir in Andorf nicht einmal die laufenden Betriebskosten finanzieren können", beschreibt Peter Binder, Büroleiter von Sozial-Landesrat Josef Ackerl (SPÖ) den Geldstopp.

Hoffen auf Wende
Maria Summereder von der Caritas will, dass zumindest teilweise Leben in die Werkstätte einzieht: "Wir lassen gerade prüfen, ob wenigstens jener Teil, der als Entlastung für das St. Pius-Heim vorgesehen war, in Betrieb gehen kann." Wenn alle Stricke reißen, soll als letzter Ausweg eine Spendensammlung angedacht werden.

Symbolbild
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