Fr, 24. November 2017

Dritter Einsatz

26.01.2010 09:57

Zwei Eiskletterer aus „Gigant“-Eisfall in Gastein geborgen

Am Sonntag sind die Bergretter im Gasteinertal zum dritten Eiskletter-Einsatz binnen einer Woche ausgerückt. Diesmal hatten sich zwei Bayern im abgelegenen "Gigant"-Eisfall im hinteren Kötschachtal verstiegen. Ein aufwändiger Einsatz für die 20 Helfer, die mit neuer Spezial-Ausrüstung ausrückten: Einem Quad mit Kettenantrieb und einer Lichtkanone, die den Hang taghell erscheinen lässt.

Einsatzleiter Andreas Kandler kam die vergangenen Tage nicht zur Ruhe: "Das ungeschriebene Gesetz der Serie: Zuerst mehrere hintereinander und dann lange nichts mehr."

So mussten die Helfer binnen weniger Tage zwei Mal zum Höhkarfall in der Eis-Arena ausrücken, und am Sonntag um 18 Uhr dann der nächste Eiskletter-Alarm. Diesmal in der hinteren Prossau im abgelegenen Kötschachtal.

"Zwei Kletterer aus Passau waren zu langsam und suchten in der Dunkelheit in 1.900 m Seehöhe einen Ausstieg", so Kandler: "Der Zustieg dauert zwei Stunden." Deshalb kamen Kettenquad und Lichtkanone zum Einsatz. "Um 3.00 Uhr früh hatten wir sie unverletzt im Tal."

von Max Grill, Kronen Zeitung

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