Mo, 20. November 2017

„Sicheres Wohnen“

22.01.2010 12:38

Doppelte Förderung für Sicherheitstüren und -fenster

Um die Zahl der Wohnungseinbrüche einzudämmen, hat die Landesregierung neue Anreize gesetzt, die eigenen vier Wände sicherheitstechnisch aufzurüsten: Wer für einen umfassenden Schutz seiner Immobilie sorgt, kann künftig mit einer Förderung in doppelter Höhe wie bisher rechnen.

"Einbruch darf sich in Niederösterreich nicht lohnen, wir wollen punkto Sicherheit erster Vorkämpfer sein", wünscht sich VP-Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka. Im Rahmen der Aktion "Sicher Wohnen" erhält jeder, der auf Sicherheitstüren und –fenster mit mindestens Sicherheitsklasse 2 umrüstet, einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von 30 Prozent - rückwirkend ab 1. Jänner 2010. Maximal 4.000 Euro ist dem Land diese Sicherheitsmaßnahme wert.

Gesamtzuschuss von bis zu 6.500 Euro möglich
Gleichzeitig bleiben andere Förderungen, wie für Alarmanlagen und Videoüberwachung, aufrecht – so ist mit der Aktion "Sicheres Wohnen" ein maximaler Gesamtzuschuss von 6.500 Euro möglich.

Ab März soll dann auch eine Kampagne zu diesem Thema gestartet werden, die sich vor allem auf jene zehn Bezirke konzentriert, die von Einbrüchen besonders stark betroffen sind. So sollen beispielsweise in Wien-Umgebung, Korneuburg, Baden, Mödling und Wr. Neustadt Aufklärungsarbeit geleistet und die Förderinitiative des Landes vorgestellt werden. 

Bisher 5,7 Millionen für "Sicheres Wohnen" ausbezahlt
Die Aktion "Sicheres Wohnen läuft seit Anfang 2006. Die Zahl der Anträge stieg bis 2009 von anfangs 2.600 auf über 7.600. Insgesamt wurden laut Sobotka bisher 5,7 Millionen Euro an Förderungen ausbezahlt und rund 24.000 Haushalte aufgerüstet.

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