Do, 19. Oktober 2017

"Winterunfälle"

18.01.2010 16:20

Auto schlittert in Schülergruppe – Buben verletzt

Die verschneiten Straßen in Oberösterreich sind wieder zum Schauplatz von schweren Schleuderunfällen geworden. In Haslach rutschte ein Auto in eine Schülergruppe und verletzte zwei Buben; in Steegen wurde eine 20-Jährige nach einem Crash aus ihrem brennenden Fahrzeug gerettet; und bei einem Unfall in Neumarkt im Mühlkreis (Bild) wurde ein kleines Mädchen verletzt.

Solche Unfälle enden nicht selten tödlich: Drei Burschen (13 und 14 Jahre alt) liefen am Montagvormittag hinter einem Schulbus über die Straße in Richtung ihrer Hauptschule in Haslach an der Mühl. Eine einheimische Autolenkerin (24) war zwar sofort auf die Bremse gestiegen, rutschte aber auf dem matschigen Asphalt direkt in die Fußgängergruppe. Zwei der Schüler wurden niedergestoßen und mussten verletzt ins Spital gebracht werden.

Sechsjährige in Neumarkt verletzt
In Neumarkt im Mühlkreis war schon zuvor ein sechsjähriges Mädchen schwer verletzt worden: "Wir fuhren mit der Kleinen vom Bobfahren heim, es schneite. Plötzlich rutschte das Auto, und wir lagen damit auf dem Dach. Es ging wahnsinnig schnell", erzählte die Großmutter der kleinen Sarah - auch sie musste ins Krankenhaus gebracht werden.

20-Jährige in Steegen aus brennendem Wrack gerettet
Dramatisch verlief ein weiterer wetterbedingter Unfall in Steegen im Bezirk Grieskirchen. Eine 20-Jährige aus Taufkirchen an der Pram geriet mit ihrem Pkw auf der mit Schneematsch bedeckten Straße ins Schleudern und stieß frontal gegen den Kleinlaster eines 34-Jährigen aus Eschenau. Unmittelbar nach dem Aufprall fing das Fahrzeug des Mädchens Feuer. Der Lenker und sein Lehrling (16) aus St. Aegidi sprangen sofort aus ihrem Auto, liefen zu dem brennenden Wrack und bargen die Schwerverletzte.

Anschließend rissen sie noch die Motorhaube auf und warfen Schnee in den Motorraum, um so den Brand zu löschen. Einige Anrainer halfen mit, mehrere Autofahrer waren einfach weitergefahren.

von Jasmin Gaderer, Christoph Gantner (Kronen Zeitung) und krone.at

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