Fr, 17. November 2017

Autos kollidiert

16.01.2010 14:02

Zwei Tote und sechs Verletzte bei Unfall nahe Lofer

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B311 in Weißbach bei Lofer sind Samstagmittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein Ford Transit aus Deutschland war mit einem VW-Bus aus den Niederlanden frontal zusammengestoßen. Mehrere eingeklemmte Personen mussten von der Feuerwehr befreit werden, sechs Personen wurden teils schwer verletzt.

Der aus Saalfelden kommende Ford mit bayerischem Kennzeichen war gegen 12 Uhr aus bisher unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn der Pinzgauer Straße geraten und gegen den entgegenkommenden Kleinbus aus Holland gekracht. Der niederländische Lenker versuchte noch ein Ausweichmanöver, konnte die Kollision jedoch nicht mehr vermeiden.

Den Einsatzkräften bot sich ein schreckliches Bild. Gepäck, Ski und Wrackteile lagen auf der Fahrbahn verstreut. Der niederländische VW-Bus war durch den starken Aufprall umgekippt. Alle fünf Insassen, die in den Skiurlaub nach Saalbach-Hinterglemm unterwegs waren, wurden eingeklemmt. Sie mussten unter schwierigsten Bedingungen mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Für zwei Personen, einen Mann und eine Frau aus den Niederlanden, kam jede Hilfe zu spät. Sie erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Zwei Eingeklemmte im Ford Transit
Die drei Insassen des weißen Ford Transits befanden sich auf dem Heimweg von ihrem Skiurlaub in Kaprun nach Bayern. Zwei Personen wurden bei dem Crash eingeklemmt und von der Feuerwehr aus dem Wrack geborgen. Sie erlitten schwere Verletzungen. Der dritte Insasse dürfte hingegen mit leichten Verletzungen davongekommen sein.

Großeinsatz der Rettungskräfte
Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Unfallopfern ausschließlich um Erwachsene. An dem Rettungseinsatz waren 46 Feuerwehrleute aus Saalfelden und Weißbach, sechs Notärzte und 25 Sanitäter des Roten Kreuzes sowie drei Rettungshubschrauber beteiligt. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser nach St. Johann in Tirol, Zell am See und Salzburg gebracht. Die B311 war an der Unfallstelle mehr als zwei Stunden gesperrt. Es bildete sich in beiden Richtungen Stau.

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