So, 19. November 2017

Displays untersucht

13.01.2010 09:41

iPhone schneidet im Touchscreen-Test am besten ab

Das US-Unternehmen Moto Development Labs hat die Touchscreens von vier aktuellen Smartphones einem einfach nachzuahmenden Test unterzogen und ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass das Display des iPhones einigen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz von Google, HTC und Motorola hat.

Für den Versuch nutzten die Moto-Experten ein handelsübliches Zeichenprogramm. Mit diesem versuchten sie, bei langsamen Fingerbewegungen möglichst gerade Linien auf die Displays zu zeichnen. Die Idee dahinter ist, dass gute Touchscreens die Bewegung des Nutzers möglichst genau erfassen und so die Eingabe genau wiedergeben. Auf minderwertigen Bildschirmen erscheinen die Linien hingegen eher wellenförmig. Das sei ein Zeichen dafür, dass "die Sensorengröße zu groß, die Samplingrate für Berührungen zu niedrig und/oder die Algorithmen, die Gesten in Bilder umwandeln, nicht linear genug sind, um User-Eingaben abzubilden", heißt es auf dem Blog des Unternehmens.

Langsam zu zeichnen sei deshalb wichtig, da sonst nur einige wenige Senoren im Display angesprochen werden, was dann beinahe immer gerade Linien zur Folge habe, erklären die Moto-Tester. Einfluss auf das Ergebnis hat dabei auch, ob der ganze Finger oder nur die Seite der Fingerkuppe verwendet wird, aber auch der ausgeübte Druck.

Druck-Intensität hat große Auswirkung
In den Versuchen zeigte sich, dass das iPhone sowohl bei leichtem als auch bei mittlerem ausgeübten Druck die "schönsten" Linien zeichnete. Beim Google-Handy "Nexus One" sowie dem HTC "Droid Eris" waren vor allem bei leichtem Druck mit der Seite der Fingerspitze Schwächen zu bemerken.

Bei normalem Druck mit der gesamten Fingerkuppe schnitten diese beiden Handys beinahe gleich gut wie das Apple-Telefon ab. Wenig angetan zeigten sich die Moto-Labs-Mitarbeiter von der Performance des Motorola "Droid". Das Display dieses Handys zeigte in beiden Testreihen merkliche Ungenauigkeiten, die die Tester als "Stiegen-Steig"-Effekt brandmarkten.

Doch auch das iPhone kam nicht ganz ungescholten davon: Je näher die Linien zum Rand des Displays gezogen wurden, desto mehr krümmten sie sich auf dem Smartphone. Sieger in diesem Bereich war das "Nexus One", das das Signal auch direkt neben dem Rand beständig wiedergab. Ebenfalls besser als das Apple-Handy war bei diesem Test das HTC-Gerät.

Foto: Moto Development Labs
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