Sa, 18. November 2017

Das Kreuz der Kirche

12.01.2010 15:38

Diözese betroffen - 43 Prozent mehr Austritte

2009 hat sich als echtes Krisenjahr gewesen – diesmal aber nicht für die Wirtschaft, sondern für die Kirche. Die Austritte explodierten um 43,5 Prozent auf 9.338 Personen. Damit wies Oberösterreich die höchste Zunahme aller Bundesländer auf.

Noch 2008 hatten "nur" 6.506 Katholiken ihren Austritt erklärt. Ein bisschen gemildert werden diese Zahlen von 724 Wieder-Eintritten und 110 Menschen, die ihren Austritt widerriefen.

Als Hauptursache gelten die Turbulenzen um die Bestellung des erzkonservativen Windischgarstener Pfarrers Gerhard Maria Wagner zum Linzer Weihbischof. Auch die Entlassung des Diözese-Pressesprechers Ferdinand Kaineder hatte für Dispute gesorgt.

Kirche "betroffen"
In einer offiziellen Stellungnahme bezeichnete die Diözese Linz die hohe Zahl als "schmerzhaft". Die Zunahme an Austritten mache "betroffen". Derzeit hat gibt es in Oberösterreich noch 1.032.208 Katholiken.

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