Fr, 24. November 2017

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07.01.2010 10:55

Samsung und Dreamworks bringen 3D-Paket

Samsung und Dreamworks wollen den dreidimensionalen Film in die Wohnzimmer ihrer Kunden bringen. Auf der CES in Las Vegas präsentierten der koreanische Unterhaltungselektronikkonzern und das Hollywood-Studio zusammen mit dem Filmtechnik-Spezialisten Technicolor ein 3D-Paket, das aus einem Fernseher, einem Blu-ray-Player sowie dem ersten 3D-Titel "Monsters vs. Aliens" besteht.

Dreamworks-Chef Jeffrey Katzenberg (Bildmitte) sagte am Mittwoch auf der Pressekonferenz von Samsung, 3D sei in den USA im vergangenen Jahr der große Kassenschlager gewesen. Unter den zehn erfolgreichsten Kinofilmen seien vier 3D-Movies gewesen, nämlich "Avatar", "Ice Age: Dawn of the Dinosaurs", Disneys "Oben" sowie "Monsters vs. Aliens". "Und nun sind wir in der Lage, dieses Erlebnis auch zu Hause bieten zu können."

Das 3D-Paket soll noch in diesem Jahr in den USA auf den Markt kommen. Experten gehen davon aus, dass ein Marktstart in Europa später auf der IFA in Berlin angekündigt wird. In den USA bereiten der Sportsender ESPN sowie der Doku-Sender Discovery bereits spezielle 3D-Kanäle vor.

Samsung steigt in E-Book-Markt ein
Zugleich kündigte Samsung an, zusammen mit Google in den E-Book-Markt einzusteigen. Der Konzern präsentierte zwei E-Book-Reader mit unterschiedlichen Bildschirmgrößen, die Zugriff auf die gigantische digitale Bibliothek von "Google Books" ermöglichen sollen, für die der Suchmaschinengigant über eine Millionen Titel eingescannt hat.

Beim Bildschirm der Reader setzt Samsung auf die bekannte "E-Ink"-Technologie, die auch bei Amazons "Kindle" oder Sonys Reader zum Einsatz kommt. Über WiFi (802.11b/g) und Bluetooth können die Geräte mit dem Internet verbunden werden. Im Gegensatz zum "Kindle" verfügen die Samsung-Reader allerdings nicht über eine Mobilfunkverbindung (UMTS/GPRS). Mittels Touchpen können Anwender jedoch auf den E-Book-Readern Notizen direkt auf den Bildschirm schreiben oder mittels virtueller Tastatur ganze Texte eintippen.

Der "Samsung E6" mit einem Sechs-Zoll-Bildschirm soll in den USA 400 Dollar (279 Euro) kosten, für den größeren "E101" mit einem Zehn-Zoll-Display verlangt Samsung 700 Dollar. In den USA sollen die Geräte im "Frühjahr 2010" auf den Markt kommen. Ein konkretes Datum für den Marktstart in Europa blieb Samsung auf der CES schuldig.

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