Mo, 18. Dezember 2017

Nutztier-Qualen

31.12.2009 09:44

Kaum Kontrollen - Tierleid beim Lebend-Transport

Werden Nutztiere beim Lebend-Transport durch Oberösterreich ordentlich behandelt? Die Grünen haben laut ihrem Klubobmann Gottfried Hirz und aufgrund von Hinweisen aus der Exekutive ihre Zweifel daran – weil zu wenig kontrolliert werde und Labestellen gar nicht vorhanden seien.

Mit einer schriftlichen Anfrage an den neuen Tierschutzreferenten Hermann Kepplinger (SPÖ) versuchen sie, Licht ins Dunkel der internationalen Tiertransporte zu bringen.

"Zeitlich geht es sich so aus, dass Lebendtiertransporte in Oberösterreich kontrolliert und gelabt werden müssten", spricht Klubobmann Hirz die besondere Lage Oberösterreichs bei den Transporten aus dem Raum Polen/Tschechien nach Italien an.

Exekutive machtlos
"Doch aus der Exekutive wissen wir, dass es hier kaum Kontrollen gibt – und Labestellen gibt es bei uns auch nicht", schildert Hirz die Lage.

Zwar gebe es einen Kontrollplan, der für Oberösterreich im Jahr 2009 betreffend den Tierschutz beim Transport insgesamt 1501 Kontrollen vorsah, davon 150 auf der Straße.

In Suben und Wullowitz seien auch Kontrollstellen eingerichtet worden, weiß Hirz. Was aber ist im Landesinneren? "Da spielen sich teilweise arge Geschichten ab", vermutet Grün-Politiker Hirz viel Tierleid auf Oberösterreichs Straßen.

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