Fr, 15. Dezember 2017

Nein zum Jaukerl

23.12.2009 16:35

Nur 23.000 statt 140.000 ließen sich gegen H1N1 impfen

Der Riesenwirbel um die "Neue Grippe" hat die meisten Oberösterreicher überaus kaltgelassen: Nur 23.000 Landsleute ließen sich bisher impfen. Und dies, obwohl noch Anfang November laut einer Umfrage 140.000 Impfwillige prophezeit worden waren.

Heute weiß man es besser: Diese Prognose war eine Fehldiagnose. 164.00 Ampullen hatte Oberösterreich auf Lager, die bei der prophezeiten Nachfrage mehr als reichen hätten müssen.

Die Realität zeichnet ein anderes Bild: Bis heute haben sich nur 23.000 Landsleute gegen die "Neue Grippe" pieksen lassen. Den überwiegenden Rest der heimischen Bevölkerung ließ der H1N1-Virus völlig kalt.

Keine Panik in Oberösterreich
Da half auch die Panikmache diverser Experten ("Bis zu 400.000 Patienten und Tausende Tote") wenig bis gar nichts. Bei der Gebietskrankenkasse waren Anfang Dezember etwa 4.000 Menschen mit Erkältungen gemeldet, in der Vorwoche waren es nur noch 3.575.

Davon wurden lediglich 222 echte Verdachtsfälle mit Grippe gemeldet. Nach Erfahrungen der Kasse sind zwei Drittel davon bestätigte Fälle.

von Johannes Nöbauer, "OÖ-Krone"

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden