Mo, 11. Dezember 2017

Sand statt Schnee

23.12.2009 15:38

Sechs Salzburger fahren mit Schnaps im Tank nach Afrika

Weißer Wüstensand statt Skipisten: Sechs Salzburger pfeifen auf den Wintersport, sie starten am 26. Dezember lieber mit ihren Maschinen zu einer Tour quer durch Libyen. Mit zwei KTM-Bikes, drei Honda-Maschinen und Begleit-Fahrzeug. Und in einem Tank ist Birnenschnaps ...

„Uns geht’s um die Freiheit, die man hier nicht hat“, sagt Navigator Erich Roidmayr: „Die endlose Wüste, die Ruhe, das Lagerfeuer am Abend.“ Gemeinsam mit Markus Kollenz, Klaus Scherer, Max Anegg und Karl Koller startet er am Weihnachtstag von Salzburg nach Libyen, Krankenpfleger Wolfgang Leitenecker sitzt im Begleitfahrzeug, einem Landrover.

Birnenschnaps im Seitentank
Vor zwei Jahren hatten die Salzburger bei ihrer Silvester-Tour nach Mauretanien ihre KTM-Bikes „vernichtet“: Kapitale Schäden am Kurbelwellenlager! Diesmal mit neuen Bikes (KTM 660 Ralley und Honda XR 650) unterwegs, sind die Salzburger gut gerüstet. Mit jeweils zwei separaten Spezialtanks, die bis zu 46 Liter fassen. In Karl Kollers rechtem Seitentank wurde eine Spezialität „gebunkert“: Birnenschnaps vom Bauern! Denn, so weiß Markus Kollenz: „Am Tag haben wir zwar 25 bis 30 Grad, aber in der Nacht sinken auch in der Sahara die Temperaturen unter den Gefrierpunkt.“

Am 26. steigen die Salzburger auf die Fähre nach Genua, drei Tage später will man in Libyen sein. Für Afrika-Spezialisten: Es geht parallel zur algerischen Grenze über Ghadames nach Ghat unweit von Djanet (Algerien), danach ins Akakus-Gebirge, weiter in die Oase Germa und zu den Mandara-Seen. Mehr als 4.000 Kilometer wollen die Salzburger zurücklegen. Für Erich Roidmayer bereits der dritte „Ausritt“ nach Libyen: „Diesmal hoffentlich ohne schwere Pannen. Am 17. Jänner wollen wir wieder heil in Salzburg sein.“

von Wolfgang Weber, "Salzburg Krone"
Symbolbild

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