Di, 21. November 2017

Prügel-Vorwürfe

23.12.2009 11:38

ÖVP-Mandatar: „Habe sie niemals geschlagen“

Jener niederösterreichische ÖVP-Nationalratsabgeordnete, dem vorgeworfen wird, seine Ehefrau geschlagen zu haben, hat jetzt erstmals zu der Causa Stellung genommen. Er bestätigt den Streit vom Sonntag, bei dem es allerdings nicht zu Handgreiflichkeiten gekommen sei. Seinen Angaben zufolge bemüht sich das Paar derzeit um eine einvernehmliche Trennung.

Der Vorwurf, er hätte seiner Gattin körperliche Gewalt angetan, sei unrichtig, sagte der niederösterreichische Politiker am Mittwoch in einer Aussendung des ÖVP-Parlamentsklubs. "Richtig ist vielmehr, dass meine Gattin und ich uns auseinandergelebt haben und uns seit Wochen um eine einvernehmliche Trennung bemühen. Richtig ist weiters, dass wir am vergangenen Sonntag einen Streit hatten. Meine Gattin hat aber inzwischen [...] bestätigt, dass ich sie weder im Rahmen dieses Streits noch jemals zuvor geschlagen habe."

Polizei leitete Ermittlungen ein
Die Sicherheitsdirektion Niederösterreich hatte am Dienstag gegenüber noe.krone.at bestätigt, dass "wegen einer Auseinandersetzung im familiären Bereich ermittelt wird". Aus mehreren Richtungen wurde der Rücktritt des Abgeordneten gefordert, sollten sich die Vorwürfe erhärten. Auch VP-Klubchef Karlheinz Kopf forderte, dass die Causa "restlos aufgeklärt wird".

Die Gattin des Nationalratsabgeordneten erklärte der Polizei, sie sei im Zuge des Streits mit dem Kopf am Türstock angestoßen und habe sich danach im Spital untersuchen lassen. Dort erstattete der behandelnde Arzt Anzeige bei der Polizei.

In der Stellungnahme bittet der Mandatar um Diskretion. "Ich werde mich weiterhin gemeinsam mit meiner Gattin [...] um eine einvernehmliche Trennung bemühen. Insbesondere im Sinne unseres Sohnes ersuche ich jedoch die Medien um größtmögliche Wahrung unserer Privatsphäre", so der Politiker.

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