Di, 21. November 2017

Klage abgewiesen

23.12.2009 13:42

Boy George darf nicht bei „Big Brother“ auftreten

Ex-Culture-Club-Sänger Boy George ist mit seinem Versuch, sich in den "Big Brother"-Container zu klagen, gescheitert. Ein Gericht in London wies am Mittwoch einen entsprechenden Antrag des 48-Jährigen zurück.

Der Ex-Sänger der Band Culture Club war im Jänner wegen Freiheitsberaubung zu 15 Monaten Haft verurteilt worden und ist zur Zeit auf Bewährung. Seine Bewährungshelfer hatten den Auftritt mit der Begründung abgelehnt, damit würde das Vertrauen in das britische Rechtssystem untergraben.

Zeitungsberichten zufolge sollte Boy George für seine Teilnahme an der Show, die am 3. Jänner beginnt, mehrere zehntausend Pfund erhalten.

Der frühere Sänger der Band Culture Club war Anfang 2009 schuldig befunden worden, einen 29-Jährigen mit Handschellen an eine  Heizung gefesselt zu haben. Laut Anklageschrift lud der Popstar den Mann im April 2007 zu Nacktaufnahmen in seine Londoner Wohnung ein.

Der jüngere Mann warf Boy George vor, ihn nach den Aufnahmen mit einer Kette geschlagen zu haben. Der Sänger räumte ein, dem Mann Handschellen angelegt zu haben. Das habe er getan, um eine mutmaßliche Sabotage an seinem Computer zu untersuchen. Er bestritt jedoch, den Mann geschlagen zu haben.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden