Mi, 22. November 2017

35.000 Euro Schaden

21.12.2009 18:04

Hausbesitzer erfand Schäden und prellte so Versicherungen

Besonders dreist hat sich offenbar ein Montagearbeiter aus dem Bezirk Zwettl in den vergangenen vier Jahren sein Gehalt aufgebessert: Der Besitzer von vier Wohnhäusern steht im Verdacht, in diesem Zeitraum insgesamt fünf verschiedene Versicherungsanstalten mit fingierten Rechnungen geprellt zu haben. Er ließ Schäden reparieren, die es nie gab!

Vier Häuser gehören ihm, dem 53-jährigen Verdächtigen – sämtliche Wohnungen in diesen Häusern sind vermietet. Kurios nur, dass er jedes Gebäude bei einem anderen Unternehmen versichern ließ.

Laufend trudelten bei den Versicherungsanstalten Meldungen über angebliche Schäden in Wohnungen, an Dachrinnen oder Fassaden ein. Nie auffallend große Reparaturbeträge – denn da wird selten nachgefragt. Ganz unter dem Motto "auch Kleinvieh macht Mist" soll sich der Montagearbeiter so vier Jahre einen lukrativen Nebenverdienst gesichert haben.

Doch nun flog er auf – der 53-Jährige will nun reumütig den angerichteten Schaden von mehr als 35.000 Euro zurückzahlen.

von Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden