So, 22. Oktober 2017

Streitthema Kreuz

19.12.2009 11:01

Vater klagt gegen Kruzifix – VP will „Kampf aufnehmen“

Die ÖVP in Niederösterreich reagiert gelassen auf Medienberichte, wonach der Vater eines Kindergartenkindes die Kreuze und christlichen Feste in Kindergärten vor dem Europäischen Gerichtshof anfechten will. "Diesen Kampf für unsere christlichen Werte und Traditionen nehmen ich gerne auf. In Niederösterreichs Kindergärten wird es weiterhin Kreuze geben", verspricht Landesrätin Johanna Mikl-Leitner.

Kreuze seien Ausdruck von Werten wie Toleranz, der Umgang Miteinander und soziale Kompetenz, "die noch niemandem geschadet haben". Die Vermittlung von christlichem Gedankengut sei ein wertvoller Beitrag für die Erziehung und Entwicklung der Kinder, so Mikl-Leitner.

"Solange ich für die Kindergärten in Niederösterreich zuständig bin, wird es auch weiterhin Kreuze, christliche Feiern und die Vermittlung unserer abendländischen Traditionen geben. Nicht umsonst ist in unserem Kindergartengesetz geregelt, dass Kreuze anzubringen sind, solange die Mehrheit der Kinder Christen sind."

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