Fr, 20. Oktober 2017

Kahlschlag in NÖ

17.12.2009 14:51

378 ungeliebte Handymasten bereits eingespart

378 Einzelmasten wurden seit der Einrichtung des so genannten Mobilfunkpaktes eingespart. Auch heuer fielen Anlagen. "Das zeigt, dass unsere Initiative zu einem Umdenken bei den Betreibern geführt hat", freut sich Klubobmann Klaus Schneeberger (ÖVP). Dies macht sich auch im Geldbörsel der Bürger positiv bemerkbar.

Die Zahlen sprechen für sich: Waren bei Inkrafttreten des Mobilfunkpaktes im Oktober 2005 noch 800 Masten einzeln genutzt, schrumpfte diese Zahl inzwischen auf 422. Gleichzeitig kletterte die Zahl der von mehreren Anbietern gemeinsam verwendeten Anlagen auf 801. "Damit wurden in Summe 378 neue Handymasten eingespart", rechnet Schneeberger vor.

Strenge Vorgaben schützen vor Wildwuchs
Immer wieder kommen Anrainer, Unternehmen und Gemeinden auf die Experten zu: "Ein Arbeitskreis schaut sich jedes eingebrachte Projekt konkret an." Die Vorgaben sind klar: Bei dem weiteren Ausbau des blau-gelben Mobilfunknetzes werden nur noch Sendemasten erlaubt, die für eine Mehrfachnutzung ausgelegt sind.

Dass sich mehrere Firmen eine Anlage teilen, wirkt sich auch bei den Kosten positiv aus. Der VP-Politiker erklärt: "Seit Ende 2005 sind die Kundenpreise auch durch die  Auswirkungen des Mobilfunkpaktes um 55 Prozent gesunken."

von Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

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