Sa, 25. November 2017

B‘soffene Gschicht

16.12.2009 18:35

27-Jähriger sticht sich in Bauch und erfindet Überfall

Ein 27-Jähriger hat sich in der Nacht auf Mittwoch in Tulln mit einem Messer Stich- und Schnittverletzungen in der Bauchgegend zugefügt und danach behauptet, überfallen worden zu sein. Der Überfall war allerdings frei erfunden, wie der zum angeblichen Tatzeitpunkt stark alkolisierte Mann später im Polizeiverhör zerknirscht gestand...

Die Einsatzkräfte waren durch die Schwester des Mannes - er hatte sie benachrichtigt - an den vermeintlichen Tatort gerufen worden. Dort fanden sie den 27-jährigen Verletzten, der vorerst behauptete, überfallen worden zu sein. Zusätzlich zum Alkohol soll er auch Antidepressiva geschluckt haben. Er wurde in das Krankenhaus Tulln eingeliefert.

Motiv im "familiären Bereich" angesiedelt
Die Polizei leitete sofort eine Fahndung nach einem unbekkannten Täter ein. Wenig später legte der 27-Jährige dann laut Polizei das Geständnis ab: Er habe sich die Verletzungen mit einem Messer selbst zugefügt. Über das genaue Motiv wollte das Bezirkspolizeikommando Tulln keine Auskunft geben, da es im "familiären Bereich" angesiedelt sei.

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