So, 22. Oktober 2017

Linz AG springt ab

12.12.2009 14:20

„Linzer Auge“ nach zahlreichen Pleiten bald richtig pleite

Jetzt sitzt das blinde "Linzer Auge" auch finanziell bald komplett am Trockenen. "Der Vertrag wurde nicht erfüllt, also warum sollten wir zahlen?" Mit der Energie AG hat sich nun der erste Sponsor vom Pannen-Projekt distanziert.

Die Sponsoren hatten bereits die Rute ins Fenster gestellt, nun springt der erste Geldgeber wirklich ab. Auch die anderen Sponsoren sind offenbar nicht mehr gewillt, das Pleiten-"Auge" zu finanzieren.

Walter Putschögl, kaufmännischer Leiter von Linz09, sagt: "Was haben wir von der Plattform? Nichts!" Wobei er offiziell – noch – keinen Rückzug bestätigen will. Wie auch Raiffeisen-Sprecher Harald Wetzelsberger, der aber zugibt: "Das Image ist alles andere als positiv."

Mehr als nur ein blaues Auge
Im Klartext: Die Architektenkammer bleibt auf den 300.000 Euro für das blinde "Auge" sitzen. Dazu kommen Zusatzkosten für den Gutachter, der (wie berichtet) die Ursache finden soll, warum sich das selbsternannte Wahrzeichen nicht dreht.

Und die Energie AG überlegt sogar, die überwiesenen Gelder zurückzufordern.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).