So, 19. November 2017

AUVA fehlen 23 Mio.

10.12.2009 12:54

Unfall-Versicherung schreibt dickes Minus

Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) wird heuer ein dickes Minus einfahren. Schuld daran sei neben der Wirtschaftskrise die Ungerechtigkeit der Gesetzeslage, kritisierte Erhard Prugger, Leiter der Landesstelle Linz.

Als Beispiel nannte Prugger Verbrennungsopfer. Die Behandlung solcher Fälle spiele im UKH Linz "in der Europaliga", was die Qualität betreffe. Heuer habe es bereits 14 sehr schwere Fälle gegeben. Da aber nur zwei davon Arbeitsunfälle gewesen sind, habe die Krankenkasse der AUVA nur 147 Euro pro Tag und Patient zurückerstattet. Die Kosten für Brandopfer betragen aber bis zu 100.000 Euro am Tag.

Riesenkosten bei Brandopfern
"Wird ein Patient nach München geflogen und dort behandelt, zahlt die Krankenkasse hingegen alles", prangert Prugger an. Generell steige die Zahl der Freizeitunfälle, während die Arbeitsunfälle zurückgehen.

Die Konsequenz: Nach positivem Abschluss im Jahr 2008 fehlen heuer 23 Millionen Euro, 2010 wird die AUVA sogar 48 Millionen Euro Verlust schreiben.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden