Mo, 18. Dezember 2017

Lösung nun fix

10.12.2009 10:30

Schüler testen die Herbstferien im nächsten Schuljahr

"Es hat länger gedauert. Aber jetzt sind die Herbstferien fürs nächste Schuljahr fix. Und es ist eine gute Lösung geworden", hat Herbert Gimpl am Mittwoch aufgeatmet. Der Präsident des Landesschulrates fand die Lösung im Dauer-Streitthema: Schüler und Lehrer werden drei Tage Unterricht zu Ostern und Pfingsten hereinarbeiten.

"Es war wirklich eine sehr schwierige Diskussion", berichtete Gimpl am Mittwoch spürbar erleichtert. Jetzt ist es fix: In Salzburg wird es kommendes Schuljahr Herbstferien geben – und zwar von 23. Oktober bis 2. November.

"Drei Tage waren da umstritten", berichtet Gimpl. Denn 27. bis 29. Oktober wären eigentlich als Unterrichtstage geplant – "aber es hat keinen Sinn, Kinder für drei Tage in die Schule zu holen, wenn vorher und nachher jeweils vier Tage frei sind", rechnet er vor.

Einen Tag geschenkt
Mit diesen Tagen werden die Schüler aufs Arbeitsleben vorbereitet: Sie müssen die Zeit hereinarbeiten. Die Tage dafür stehen fest: "Am Dienstag nach Ostern und am Dienstag nach Pfingsten wird es im nächsten Schuljahr Unterricht geben. Damit haben Schüler und Lehrer zwei Tage aufgeholt, den dritten schenken wir ihnen", sagt der Schulrats-Boss.

Schulbeginn und Ferienstart bleiben gleich
Gimpl: "Für das Modell haben wir auch die Zustimmung der FPÖ im Landesschulrat. Und wir erfüllen die Wünsche von Elternverband und Schüler-Vertretern." Ein Punkt war allen sehr wichtig: Die normalen Termine für Schulbeginn und Ferienstart werden durch die Herbstferien nicht verändert.

Begleitende Befragungen
Und die Urlaubswoche im Herbst ist "auf Probe". Weil der Landesschulrat "mit begleitenden Befragungen bei Schülern, Lehrern und Eltern genau ergründen wird, wie die Herbstferien ankommen", schildert Gimpl.

ÖVP dagegen
Beschlossen wird die Verordnung noch vor den Weihnachtsferien von SPÖ und FPÖ, die ÖVP lehnt die Herbstferien ab: "Man hätte vorher die Betroffenen fragen müssen, darauf will sich die Mehrheit nicht einlassen", klagt VP-Schulsprecher Josef Sampl.

von Robert Redtenbacher, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden