Mo, 18. Dezember 2017

Motive offen

09.12.2009 14:46

Goldmann verlässt das Kuratorium der Festspiele

Die ehemalige ÖBB-Managerin Wilhelmine Goldmann wird sich mit Jahresende als Leiterin des Kuratoriums der Salzburger Festspiele zurückziehen. Goldmann leitete das höchste Gremium der Festspiele als Vertreterin von Bundesministerin Claudia Schmied nur etwa zweieinhalb Jahre.

"Über die Motive meines Rückzuges berichte ich erst am Donnerstag in der Kuratoriumssitzung", so Goldmann. "Von 'unfreiwillig', wie es in Medienberichten stehen wird, kann aber keine Rede sein. Das ist absoluter Unsinn", so Goldmann.

Oft Ziel von Kritik
Goldmanns Führung des Kuratoriums war wiederholt kritisiert worden. So hat sogar Schmied das Sitzungsmanagement bei der Suche nach dem künftigen Intendanten während der Festspielzeit als "nicht optimal" bezeichnet. Ab 1. Jänner 2010 geht der Vorsitz des Kuratoriums turnusmäßig vom Bund zum Land. Landeshauptfrau Gabi Burgstaller wird dann die Leitung übernehmen. Bis dahin wird Schmied einen Nachfolger für Goldmann nennen.

Weitere personelle Entscheidungen
In der Sitzung des Festspielkuratoriums geht es nicht nur um Goldmann, sondern auch um Helga Rabl-Stadler, Markus Hinterhäuser und Alexander Pereira. Im Sommer hatte das Kuratorium beschlossen, Rabl-Stadler mit den kaufmännischen Agenden (inklusive Gehaltserhöhung), Hinterhäuser mit der Intendanz für das Jahr 2011 und Pereira mit der Intendanz ab 2012 zu betrauen. Am Donnerstag sollen die Verträge für alle drei Kulturmanager unterschriftsreif vorgelegt und abgesegnet werden.
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