So, 17. Dezember 2017

Neue Studie

04.12.2009 10:13

Gehirntumore nicht häufiger seit Beginn der Handy-Ära

Laut einer neuen Studie ist es seit Beginn des Handy-Booms zu keiner Zunahme von Gehirntumoren gekommen. Zu diesem Ergebnis kam die dänische Gesellschaft für Krebsbekämpfung nach einer Auswertung der Krankheitsstatistiken der letzten zehn Jahre in den skandinavischen Ländern.
Die Krebsforscherin Isabelle Deltour und ihr Team analysierten für die Studie 60.000 Fälle von bösartigen Tumoren im Gehirn (Gliome und Meningeome) bei Erwachsenen im Alter zwischen 20 und 79 Jahren zwischen 1974 und 2003. Dabei ergab sich in Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden eine stabile jährliche Erkrankungsquote. Auch zwischen 1998 und 2003, als der Gebrauch von Handys bereits über eine Reihe von Jahren massiv zugenommen hatte, veränderte sich die Tumorhäufigkeit nicht.

Die Autoren wollten aber keine Entwarnung geben und erklärten einschränkend, dass der untersuchte Abstand zum Handy-Boom mit fünf bis zehn Jahren für den Ausbruch von Krebserkrankungen möglicherweise noch zu kurz sei. Vielleicht sei die Vergrößerung des Risikos auch zu gering, um bei dieser Form der Untersuchung ins Gewicht zu fallen. Bei der Studie wurde nicht untersucht, ob und wie häufig Erkrankte Mobiltelefone benutzt hatten.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden