Sa, 16. Dezember 2017

Nach 0:2-Rückstand

29.11.2009 09:56

Tapferer LASK erkämpft Remis gegen Sturm

Beim 3:3 gegen Rapid im letzten Heimspiel hatte es nach 17 Sekunden im LASK-Tor geklingelt. Diesmal nach 3:52 Minuten! Aber auch nur deshalb so spät, weil das Spiel zuvor auf Grund des von bengalischen Feuern verursachten Rauchs länger unterbrochen worden ist.

Dann der erste Sturm-Angriff, bei dem die gesamte LASK-Abwehr passiv agierte. Querpass vom unbedrängten Hölzl auf den unbedrängten Jantscher, der aus 16 Metern trifft.

Unfassbar, aber wahr. Runde für Runde kassiert der LASK das schnellste Tor – so auch letzte beim 1:4 gegen Wr. Neustadt. Da fiel das 0:1 nach neun Minuten.

Tapferer LASK
Im Gegensatz zum Mittwoch-Spiel erholten sich die Linzer diesmal aber vom Schock. Angetrieben von den Ideen von Panis spielten die Linzer in Halbzeit eins gefällig nach vorne. Wenn auch unglücklich: Einmal behinderten sich Mayrleb und Prager im Strafraum (18.), dann aberkannte Referee Lechner ein Mayrleb-Tor wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung (23.). Und schließlich traf Metz aus 16 Metern per Kopf nur die Latte (47.).

Milde Brise statt wilder Sturm
Und Sturm? Trotz der Führung nur mäßig und offensiv lange ein Lüftchen! Glück nur, dass Hölzl aus kurzer Distanz über die Latte geknallt hatte (42.). Dann ein Freistoß für die Grazer: Muratovic flankt, Margreitter springt schlecht, Beichler gut – 0:2 (56.). Das 20. (!) Gegentor aus bzw. nach einer Standard-Situation!

Der LASK danach ideenlos und kurz sogar lustlos – scheinbar hoffnungslos! Bis Metz einen Pressball gewann, der Ball so zu Mayrleb kam. Der zog alleine aufs Tor – 1:2 (70.). Jetzt kamen die Linzer nochmals. Zwar mit wenig spielerischer Linie, dafür mit Willen und Einsatz. Mayrleb holte einen Freistoß raus, Wallner hielt drauf – der Ball wurde von Klem abgefälscht – 2:2 (81.).

Danach Spannung und Einsatz pur, es wurde um jeden Grashalm gefightet. Doch Treffer fielen keine mehr.

von Georg Leblhuber, Kronen Zeitung

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