Sa, 18. November 2017

Wider die Kriminellen

27.11.2009 16:49

Bürger kaufen viel mehr Waffen - Plus bis zu 100 Prozent

Es war vorherzusehen: Weil die Kriminalität steigt und steigt, Ostbanden in Scharen unsere Häuser heimsuchen, nehmen die Bürger die Verteidigung immer öfter selbst in die Hand. Vor allem in den niederösterreichischen Grenzregionen sind Waffen gefragt wie nie zuvor. Besonders im Bezirk Waidhofen/Thaya nehmen die Bürger den Eigenheimschutz sehr ernst und auch selbst in die Hand: Die Anzahl der Waffenbesitzkarten stieg heuer um 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

In anderen Grenzregionen gibt es ebenfalls starke Zuwächse: Im Raum Mistelbach und Hollabrunn beträgt das Plus jeweils 20 Prozent. "Das ist kein Wunder, die Gebiete können von Kriminellen aus Tschechien schnell erreicht werden. Dass sich immer mehr Menschen im Weinviertel eine Waffe zulegen, ist nachvollziehbar“, berichtet ein Ermittler.

Dramatik auch an slowakischer Grenze
Doch auch in der Gegend um Bruck/Leitha – nächst der Slowakei – gehen immer mehr Revolver und Pistolen über die Ladentische. 36 Waffenbesitzkarten wurden von der Bezirkshauptmannschaft bereits ausgestellt. "Vielleicht werden es heuer noch 40", heißt es. Damit wären es um 33 Prozent mehr als 2008. Noch (!) nicht ganz so dramatisch ist die Lage dagegen bei Krems und St. Pölten. "Aber wenn die Ostbanden weiter so ungeniert einbrechen, kann sich das schnell ändern", weiß die Exekutive.

von Gernot Buchegger, Kronen Zeitung

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