Sa, 18. November 2017

„Krone“-Interview

26.11.2009 18:18

Hera Lind plaudert über ihre neue „Erfolgsmasche“

Millionen Bücher hat die Bestseller-Autorin und Wahlsalzburgerin schon verkauft: Jetzt liegt der neue Roman von Hera Lind druckfrisch in den Buchhandlungen. "Die Erfolgsmasche", ein witziges Rollenspiel zwischen Mann und Frau, spielt in Salzburg. Die Ideen und Schauplätze borgt sie sich manchmal aus dem Leben.

"Krone": Die "Erfolgsmasche" ist schon ihr dritter Salzburg-Roman...
Hera Lind: Ich liebe diese Stadt und hoffe natürlich, dass auch viele Salzburger mein Buch lesen werden.

"Krone": Verraten Sie etwas über die lustigen Verstrickungen in dem Buch?
Lind: Es geht um eine alleinerziehende Mutter, die Kolumnen für eine Zeitschrift schreibt. Irgendwann will das aber niemand mehr lesen, bis sie zum Mann wird, und Massen von Fanpost bekommt. Sie schreibt unter einem Pseudonym, schickt ein falsches Foto ein...

"Krone": Eine Kritik an unserer Gesellschaft?
Lind: Der harte Alltag einer alleinerziehenden Frau berührt heute niemanden mehr. Ein Mann wird aber gleich heiliggesprochen.

"Krone": Ihre Ideen sind aus dem Leben gegriffen?
Lind: Man wird Schauplätze vage wiedererkennen, aber die Handlung ist natürlich reines Roman-Schreiben.

"Krone": Zum Beispiel?
Lind: Ein Tierparadies, wo die Romanheldin Sonja über Schweine und Pferde stolpert. Jeder wird in Salzburg schmunzeln. Oder das Festspielhaus, Kaffeehaustraditionen. Und manchmal borge ich auch Dinge aus meinem Lebenslauf. Sonja gibt Klavierstunden, ich mache das auch.

"Krone": Wie lange arbeiten Sie an Ihren Bestsellern?
Lind: Zum reinen Schreiben brauche ich sechs Monate. Dann beginnt erst meine Lese- und Promotion-Tour. Sogar beim "Fernseh-Kaiser" hatte ich schon einen Termin. Ich bin als Deutsche dort recht glimpflich davongekommen. Mein Baby unter die Leute zu bringen, macht Riesenspaß.

"Krone": Ihre Schaffens-Perioden?
Lind: Ich wohne jetzt mitten in der Stadt und laufe jeden Tag an der Salzach mit unserem Hund Satschi. Da gehört die Welt ganz mir und ich kann in mich gehen.

von Sabine Salzmann, Kronen Zeitung

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