So, 17. Dezember 2017

Pläne präsentiert

26.11.2009 14:19

Stadion in St. Pölten soll Platz für 8.000 Fans bieten

Die Tage des mehr als altersschwachen Voith-Platzes in St. Pölten sind gezählt – Fußball wird in der Landeshauptstadt wohl spätestens ab Mitte 2012 in einem bedeutend würdigeren Rahmen gespielt werden können. Am Donnerstag wurde jedenfalls das Siegerprojekt für den Bau eines neuen Fußball-Stadions von Architekt Stefan Nixdorf präsentiert - nach übereinstimmender Ansicht ein "Meilenstein in der sportlichen Infrastruktur des Landes Niederösterreich".

Nach Abwicklung des UVP-Verfahrens wird mit einem Baubeginn Anfang 2011 gerechnet, so Sport-Landesrätin Petra Bohuslav (VP). Wichtig sei ihr, dass der Entwurf u.a. ein "familiengerechtes" Stadion vorsehe: "Fußball ist nicht nur Männersache." Dass zu einer "vollwertigen Hauptstadt auch ein entsprechendes Stadion gehört", betonte St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler (SP), dem besonders die Einbettung des Sport- und Freizeitareals in den Norden der Stadt wichtig ist. Nixdorf bezeichnete den Bau als Bindeglied zwischen der Landessportschule und dem Freizeitbereich am Ratzersdorfer See.

Flexible Erweiterbarkeit möglich
Neben VIP-Logen wird ein Business-Club für über 800 Gäste errichtet, der auch für Veranstaltungen abseits des Fußballbetriebs verwendet werden kann. Im Entwurf ist auch eine Erweiterbarkeit der Zuschauertribüne von 8.000 auf 13.000 Sitzplätze enthalten, die ohne Veränderung der Dachkonstruktion möglich ist. Alle Bereiche des Stadions sollen barrierefrei zugänglich sein. Zum Einsatz komme der in hohem Ausmaß ökologische Baustoff Holz. Weiters soll sich das Gebäude durch eine hohe Energieeffizienz auszeichnen.

Die Errichtungskosten liegen bei rund 26 Millionen Euro, erläuterte Bohuslav. Dazu trage der Bund rund sechs Millionen Euro bei, jeweils etwa zehn Millionen Euro kommen vom Land und der Stadt. Die Realisierung übernimmt die Alpine Bau GmbH mit dem Architekturbüro agn aus Deutschland. Als Betreiber des Stadions werde künftig die Landessportschule fungieren, die damit zum Ballsport-Kompetenzzentrum erweitert werde.

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