Sa, 25. November 2017

Güterzug-Crash

25.11.2009 16:56

Perchtoldsdorfer Firma zahlt nach Viareggio-Unglück

31 Tote, Dutzende Verletzte, zerstörte Existenzen und eingestürzte Häuser – die Explosion eines Kesselwaggons in Viareggio gilt als eine der schrecklichsten Katastrophen der italienischen Eisenbahngeschichte. Jetzt zahlt die Besitzerfirma des Unglückswaggons, die Firma GATX aus Perchtoldsdorf, Millionen an die Opfer.

Noch hat das Gerichtsverfahren um die Umstände der tragischen Kesselwaggon-Explosion am29. Juni in der toskanischen Hafenstadt Viareggio nicht begonnen, doch die Besitzerfirma zahlt schon jetzt. Und zwar einen kolportierten Betrag in zweistelliger Millionenhöhe.

Firma: "Kein Schuldeingeständnis!"
"Das ist noch kein Schuldeingeständnis", beeilt sich Johannes Mansbart, Vorsitzender der GATX-Geschäftsführung, zu versichern. Die Motivation für das großzügige Entschädigungsangebot: Das Perchtoldsdorfer Unternehmen geht nach eingehender Beratung mit den Versicherungen davon aus, ohnehin zur Kassa gebeten zu werden. Allerdings erst nach einem langwierigen Gerichtsverfahren.

GATX-Chef Johannes Mansbart: "Diese Wartezeit wollen wir verkürzen. Wer schnell hilft, hilft doppelt. Denn die bedauernswerten Menschen, viele haben neben ihren Lieben auch Hab und Gut verloren, brauchen das Geld jetzt!"

von Mark Perry, Kronen Zeitung

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