Mi, 22. November 2017

Hoher Blutzoll

22.11.2009 19:17

Blutige Unfallserie in NÖ fordert gleich zwei Todesopfer

Eine blutige Unfallserie auf Niederösterreichs Straßen hat am Wochenende zwei Todesopfer gefordert. Ein 36-Jähriger kam am Sonntagnachmittag bei einer Pkw-Frontalkollision auf der B26 ums Leben. Im Bezirk Gmünd wurde ein 58-jähriger Radfahrer von einem Pkw erfasst und getötet.

Zu der tödlichen Kollision auf der B26 kam es in einer Doppelkurve zwischen Saubersdorf (Bezirk Neunkirchen) und Weikersdorf (Bezirk Wiener Neustadt), in der sich laut Polizei „regelmäßig schwere Unfällen ereignen": Eine 24-Jährige verlor aus noch unbekannter Ursache die Kontrolle über ihren Pkw. Der Wagen geriet ins Schleudern und krachte frontal gegen einen entgegenkommenden Pkw. Die beiden Fahrzeugen schlitterten über eine Böschung in ein Feld.

Die 24-jährige Autofahrerin und ihr 36-jähriger Beifahrer wurden im Wrack eingeklemmt. Während der 36-Jährige noch an der Unfallstelle verstarb, wurde die 24-Jährige wie der 54-jährige Lenker des zweiten Pkw mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Radfahrer starb noch an der Unfallstelle
Bereits in der Nacht auf Sonntag hatte ein Unfall im Bezirk Gmünd einen tödlichen Ausgang genommen: Ein 58-Jähriger hatte sein Rad ohne Beleuchtung mitten auf der Fahrbahn der B41 zwischen Gmünd und Weitra geschoben. Ein 32-jähriger Autofahrer dürfte den Mann nicht gesehen haben und fuhr ihn an.  Der Pkw-Lenker und sein Beifahrer versuchten mit Erst-Hilfe-Maßnahmen noch das Leben des 58-Jährigen zu retten - vergeblich: Der Mann starb noch an der Unfallstelle.

Hausfrau bei Pkw-Frontalcrash schwer verletzt
Am Sonntagvormittag wurde dann eine 43-jährige Hausfrau bei einem Unfall im Bezirk Amstetten schwer verletzt: Sie hatte beim Abbiegen von der LH86 in einen Güterweg den entgegenkommenden Pkw eines 70-jährigen Pensionisten übersehen. Die beiden Fahrzeuge stießen frontal zusammen.

Die Hausfrau musste mit Verdacht auf Wirbelbruch ins Krankenhaus gebracht werden. Ihre 13-jährige Tochter und ihr sechsjähriger Sohn, die zum Unfallzeitpunkt im Auto saßen, wurden leicht verletzt, im Spital ambulant versorgt und wieder entlassen. Die 63-jährige Beifahrerin des zweiten Pkw erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Der Lenker des Wagens kam mit dem Schrecken davon.

Leichtfahrzeug prallt gegen zwei Pkws
Im Bezirk Amstetten war es am Wochenende noch zu einem zweiten schweren Verkehrsunfall gekommen: Ein 40-Jähriger aus Ardagger war am Samstagabend in einer unübersichtlichen Rechtskurve auf der LB119 mit seinem vierrädrigen Leichtfahrzeug auf die Gegenfahrbahn geraten und in einen entgegenkommenden Pkw gekracht. Anschließend prallte er vom ersten Auto ab und stieß gegen ein weiteres.

Der Mann wurde schwer verletzt und mit dem Notarztwagen in das Krankenhaus Amstetten eingeliefert. Die beiden Insassen des ersten Pkw, eine 47-Jährige aus Ardagger und eine 33-Jährige aus Waldhausen (Bezirk Zwettl), wurden leicht verletzt.

Mann kracht mit Auto gegen Leitschiene
Am Sonntag, kurz vor 3 Uhr früh, prallte dann auf der Weinviertler Schnellstraße (S3) im Gemeindegebiet von Sierndorf (Bezirk Korneuburg) ein 32-jähriger Wiener mit seinem Auto aus bisher unbekannter Ursache gegen die Mittelbetonleitschiene. Er erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma. Seine beiden Mitfahrer (29 und 32 Jahre alt) aus dem Bezirk Korneuburg wurden ebenfalls schwer verletzt.

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