Mi, 17. Jänner 2018

100 Jahre gelagert

17.11.2009 12:02

Expedition soll im Jänner Whiskey aus Antarktis-Eis holen

Nach 100 Jahren im Polareis sollen im Jänner mehrere Flaschen schottischen Whiskeys in der Antarktis ausgegraben und untersucht werden. Die Flaschen waren 1909 vom britischen Forscher Ernest Shackleton an den Südpol gebracht. Seine Expedition scheiterte aber, und die beiden Kisten mit dem Scotch der Marke McKinlay blieben in einer Hütte in der Nähe von Cape Royds zurück.

Als die Hütte 2006 restauriert werden sollte, fanden Arbeiter die Kisten unter Dielenbrettern im Boden festgefroren. Die Firma Whyte & Mackay, der die Marke McKinlay inzwischen gehört, will prüfen, ob der heute nicht mehr erhältliche Scotch neu aufgelegt werden soll.

Großteil des Flaschen bleibt im ewigen Eis
Arbeiter des neuseeländischen Antarctic Heritage Trusts wollen deshalb versuchen, einige der Flaschen mit Spezialbohrern loszueisen - der größte Teil muss allerdings entsprechenden Verträgen zufolge aus historischen Gründen im ewigen Eis bleiben.

Whiskey könnte noch trinkbar sein
Richard Paterson von Whyte & Mackay sagte, der gut abgelagerte Whiskey könne durchaus noch trinkbar sein und genau so schmecken wie vor 100 Jahren. "Er lag dort einsam und verlassen herum. Er sollte zurück nach Schottland kommen, wo er geboren wurde", zitierte die Londoner Zeitung "Telegraph" Paterson. Al Fastier, der die Expedition im Jänner leiten wird, sagte, er werde den Flascheninhalt nicht versuchen. "Es ist besser, sich den Geschmack vorzustellen. Auf diese Weise behält er sein Mysterium."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden