Do, 19. Oktober 2017

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17.11.2009 09:45

38-Jähriger starb an Herzinfarkt, nicht an H1N1

Jener Patient, der vor einer Woche im Krankenhaus Schwarzach gestorben ist, hat die Folgen eines bereits ein bis zwei Tage alten Herzinfarktes nicht überlebt. Er starb nicht an der Neuen Grippe. "Pathologisch-anatomisch konnten weder Hinweise für eine akute Virusinfektion, noch für eine bakterielle Superinfektion der Lungen gefunden werden", teilte Univ.-Prof. Reinhard Lenzhofer vom Krankenhaus Schwarzach am Dienstag mit.

Der Patient wurde am 7. November gegen 10 Uhr mit den Zeichen eines beginnenden Schockzustandes in das Krankenhaus eingeliefert. Kurze Zeit später starb er an Herzversagen, obwohl er sofort ein Thrombose lösendes Präparat verabreicht bekommen hatte. Die Wiederbelebungsversuche mussten nach zwei Stunden erfolglos beendet werden. Der Patient hatte außerdem bereits einige Tage lang an massivem Erbrechen gelitten.

Todesursache Vorderwandinfarkt
Nach Vorliegen der Ergebnisse aller pathologischen Untersuchungen konnte als Todesursache nun ein großer Vorderwandinfarkt festgestellt werden. Dieser war etwa zwei Tage alt und hat letztlich zum kardiogenen Schock geführt, hieß es in einer Mitteilung des Krankenhauses Schwarzach.

"Das betroffene Herzkranzgefäß war bereits vor diesem Ereignis zu etwa 90 Prozent eingeengt gewesen", so Lenzhofer weiter. Als mitauslösende Ursache für diesen akuten Gefäßverschluss könne der massive Flüssigkeitsverlust durch das Erbrechen mit nachfolgender Austrocknung schuld sein.

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