Di, 21. November 2017

Betrug und Raub

16.11.2009 13:14

Skrupellose Autobahnbande geht Polizei ins Netz

Eine Verbrecherbande ist der Exekutive auf der Westautobahn an der Grenze zu Niederösterreich ins Netz gegangen. Wie am Montag bekannt wurde, hat die Polizei bereits letzte Woche insgesamt sechs Personen festgenommen. Sie sollen für Raubüberfälle und zahlreiche Betrügereien in Oberösterreich und anderen Bundesländern verantwortlich sein.

Die mutmaßlichen Täter gingen überaus brutal vor. So sollen die Verdächtigen in der Vorwoche einen Linzer überfallen haben. Das Opfer beugte sich in den Wagen, als die mutmaßlichen Räuber nach dem Weg nach Wien fragten. Plötzlich wurde der Linzer von einem der Männer gepackt und ihm ein Messer ans Gesicht gehalten. Als der Linzer sein Geld herausrückte, stießen ihn die mutmaßlichen Täter zu Boden und flüchteten.

Kinder als Tarnung
"Hauptgewerbe" der Bande war aber der Betrug mit Goldschmuck. Sie verkaufte Billigschmuck, den sie in Italien erstanden hatten, an Gaststätten und Tankstellen entlang der Autobahn. Um harmloser zu wirken, hatten die Verdächtigen auch stets ein Kind bei sich.

Die Polizei kam den Kriminellen auf die Spur, als auf der A1 ein Wagen gestoppt wurde, der im Zusammenhang mit dem Raub in Linz auf der Fahndungsliste stand. Die Bande bestand aus vier Männern und zwei Frauen rumänischer Staatsbürgerschaft im Alter zwischen 16 und 34 Jahren. Zwei der Verdächtigen wurden auf freiem Fuß angezeigt, die übrigen befinden sich in Haft.

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