Do, 23. November 2017

Tödliches Unglück

15.11.2009 17:17

38-Jähriger nach Sturz über Zaun hilflos erfroren

Ein 38-jähriger Hilfsarbeiter aus Ottnang am Hausruck ist Samstag früh hilflos auf einer Wiese, die er am Heimweg vom Wirtshaus als Abkürzung genommen hatte, erfroren. Der Mann dürfte beim Überklettern eines Weidezauns ausgerutscht und so unglücklich gestürzt sein, dass er selbst keine Hilfe mehr rufen konnte. Das ist in diesem Jahr bereits der dritte Erfrierungstod in Oberösterreich.

Der ledige Mann lebte bei seinen Eltern in Ottnang und zechte bei einem Wirt in Wolfsegg bis weit über die Sperrstunde hinaus: Um fünf Uhr früh soll er sich zu Fuß allein auf den sechs Kilometer langen Heimweg gemacht haben. Drei Stunden später fanden Anrainer auf halber Strecke seine Leiche.

Fremdverschulden ausgeschlossen
Der herbeigerufene Arzt konnte keine Todesursache feststellen, die Polizei schließt jedoch Fremdverschulden aus: Der alkoholisierte Nachtbummler dürfte beim Übersteigen eines Weidezaunes so unglücklich kopfüber aufgeschlagen sein, dass er bewusstlos wurde und hilflos erstickte und erfror.

Der dritte derartige Todesfall im heurigen Jahr in unserem Bundesland: Am 27. Jänner war in Pabneukirchen im Bezirk Perg ein 82-jähriger Alt-Bauer ohne Alkoholeinwirkung über eine Böschung gekollert und einsam erfroren. Und vier Tage später ist in Peilstein im Bezirk Rohrbach ein 19-jähriger Disco-Gast 150 Meter vor seinem Elternhaus gestürzt und gestorben: Bei 5 Grad Minus auf 15 Zentimeter Schnee erfroren!

Kronen Zeitung

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