Mo, 28. Mai 2018

Neue Chipfabrik

18.05.2018 13:40

Infineon investiert 1,6 Milliarden Euro in Villach

Die Infineon Technologies AG wird am Standort in Villach 1,6 Milliarden Euro investieren und damit neben der bestehenden Fertigung eine vollautomatisierte Chipfabrik für die Fertigung von 300 Millimeter-Dünnwafern bauen. Der Baubeginn für die 60.000 Quadratmeter große Fabrik ist in der 1. Jahreshälfte 2019 geplant, die Fertigung soll 2021 starten, 400 neue Arbeitsplätze entstehen.

Über einen Zeitraum von sechs Jahren sind will das Unternehmen Forschung, Entwicklung und Produktion vornatreiben. Investitionsvolumen von insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro sind bereits reserviert. Am Standort Villach wird neben der bestehenden Fertigung eine vollautomatisierte Chipfabrik für die Fertigung auf 300 Millimeter-Dünnwafern gebaut. Bis 2025 soll alles fertig gestellt sein. 

„Nicht nur, dass der Weltkonzern und Weltmarktführer Infineon mit dieser Mega-Investition neuerlich sein Vertrauen in den Standort Kärnten und die hier gewährleisteten Rahmenbedingungen mehr als eindrucksvoll unter Beweis stellt. Mit diesem Ausbau entstehen dringend benötigte Arbeitsplätze sowohl im Hochtechnologie- als auch im Produktionsbereich. Damit wird die Wirtschaft in und um Villach sowie in ganz Kärnten einen weiteren Aufschwung erleben“, so Landeshauptmann Peter Kaiser.

„Diese Großinvestition ist wirtschaftlich, technologisch aber auch gesellschaftlich ein Meilenstein für Infineon Austria und stellt einen bedeutenden Schritt für die Zukunftssicherung unseres Hochtechnologie-Standorts in Villach dar“, sagt Dr. Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria.

Begeistert zeigte sich auch der Villacher Bürgermeister Günther Albel von der Entscheidung des Konzerns. „Es handelt sich vermutlich um das größte Hightech-Investment Europas und bestätigt Villachs konsequenten Weg hin zum Hightech-Herzen im Alpen-Adria-Raum eindrucksvoll.“ Der Standort sei damit endgültig in der Champions League angekommen. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2019 anvisiert.

 krone.at
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