Wer kauft das?

Neuer Trend: Ein Plastiksackerl um 2000 Euro

Alle sind schon mindestens 100 Mal mit ihm herumspaziert: Dem Plastiksackerl. Sei es nach dem Lebensmitteleinkauf, dem Shoppingtrip oder dem Nachmittagsbesuch bei Ikea. Wer hätte gedacht, dass sie einmal ein Mode-Statement werden? Vermutlich keiner. Doch dem ist jetzt so. Nur kosten sie statt 50 Cent zwischen 380 und 2000 Euro. 

Verkehrte Welt: Während in vielen Ländern Debatten laufen, Plastiksackerl komplett verbieten zu lassen, erheben sie die Designer gerade zu It-Pieces. In Kenia ist man sogar empfindlichen Geldstrafen ausgesetzt, wenn man mit einer Tüte erwischt wird. In Paris und New York wird man als Fashionista gefeiert.

Mittlerweile ist es zwar üblich, dass Supermärkte die Plastiksackerl nicht mehr gratis hergeben - was auch zu einem Rückgang des Verbrauchs geführt hat - trotzdem sind die „Originale“ wesentlich billiger, als ihre Designer-Pendants.

#Celine-Bag: 480 Euro

#Balenciaga

Diese gewöhnungsbedürftige Tasche erinnernt an die sogenannten China-Bags, in die man Unmengen hineinbekommt und die sich bestens für Umzüge oder Flohmarktausflüge eignen. Das Designer-Modell von Balenciaga kostet schlappe 2000 Euro.

#Männer-Accessiores

In der diesjährigen Saison schockte Balenciaga auf den wichtigen Fashion-Weeks vor allem die Männer. Die Taschen für den Herren sehen nämlich aus wie Einkaufstüten aus britischen Supermärkten.

#Simon Miller

Wer sich dem Plastiktrend nicht unterwerfen möchte, kann sich auch für Papier entscheiden. Die Tasche mit dem passenden Namen „Lunchbag“ von US-Designer Simon Miller sieht nämlich tatsächlich aus wie ein Jausensackerl. Das hielt die modeaffinen Damen jedoch nicht davon ab, sie zu kaufen (oder sie haben sie für das Jausenbrot ihrer Kinder erstanden). Denn die Tasche um schlappe 380 Euro ist bereits ausverkauft.

Mai 2018

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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