Sa, 26. Mai 2018

Pfingstparty

15.05.2018 05:30

Lignano: Für „Tutto Gas“ kommt Polizei-Verstärkung

An der Adria rüsten Verwaltung und Polizei für das kommende Wochenende: In Lignano werden zu Pfingsten wieder Tausende junge Österreicher erwartet, die den Badeort in eine Partymeile verwandeln. Um Exzesse zu verhindern, kündigt die Behörde Polizeiverstärkung, Platzverbote und strenge Kontrollen an.

Wenn aus den Brunnen in Lignano kein Wasser mehr sprudelt, dann steht Pfingsten vor der Tür. Auch kommendes Wochenende bleiben die Brunnen trocken. Man will damit verhindern, dass Rowdys den „Piazza Fontana“ fluten, das Becken in ein Schaumbad verwandeln - wie das schon öfter der Fall war.

Ferienort rüstet massiv auf
Seit Jahren kommt es bei der legendären „Tutto Gas“-Party im Ferienort zu lustigen, aber auch gefährlichen und zerstörerischen Szenen. Um für Sicherheit zu sorgen, rüstet der Ferienort diesmal massiv auf. „Wir haben uns mit der Polizei besser organisiert. Um Unfälle und Ausschreitungen zu verhindern, wird es scharfe Kontrollen geben“, kündigt Bürgermeister Luca Fanotto an.

Einsatz von 60 zusätzlichen Polizisten
Die „Questura“, die zuständige Polizeibehörde in Udine, hat den Einsatz von 60 zusätzlichen Polizisten genehmigt, die aus den umliegenden Provinzen in die Adria-Metropole beordert werden. Um Exzesse zu verhindern, wird ab drei Uhr Früh der Alkoholausschank verboten, Vandalen werden mit einem dreijährigen Platzverbot bestraft.

13 Österreicher für Party gesperrt
Am kommenden Wochenende sind 13 Österreicher für die Party „gesperrt“, die im Vorjahr die Regeln gebrochen hatten. Flaschen und Gläser sind am Strand verboten, eine Ambulanz wird eingerichtet, zusätzliche Ärzte stehen im Einsatz.

Unterstützung für die Polizei in Lignano kommt auch aus Kärnten. Gemeinsam mit einem Kollegen der Inspektion Spittal wird Polizist Heimo Bartlmä (Landskron) versuchen, in Lignano für Ordnung zu sorgen: „Wir unterstützen die Kollegen, wollen Sprachbarrieren überwinden und sind bei Einvernahmen dabei. Im Vorjahr hat sich unser Einsatz sehr gut bewährt.“

Thomas Leitner
Thomas Leitner

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