Mo, 28. Mai 2018

Kalb & Schwan in Not

13.05.2018 19:00

Tierische Einsätze für unsere Rettungskräfte

Ob Mensch oder Tier: Unsere Rettungskräfte sind immer stets zu Diensten, wenn es um das Retten von Leben geht. Am Muttertag haben unsere Helden gleich zwei Tiere aus misslichen Situationen befreit: Ein übermütiges Kalb fiel unglücklich in eine Jauchegrube. Und ein Schwan verhedderte sich in einer Angelschnur.

Tier-Rettung 1: Das Kalb. Um 9.40 Uhr eilten die Freiwilligen Feuerwehrmänner von St. Veit mit zwei Fahrzeugen zu einem bäuerlichen Anwesen. Ein „ganz junges Kalb“, schilderte der Einsatzleiter Hanspeter Hettegger, stürzte dort unglücklich in eine Jauchegrube. „Das Tier war heute zum ersten Mal im Freien. Da war es ein wenig übermütig, sprang über einen Zaun und übersah dabei die Grube“, erzählte der Vize-Feuerwehrkommandant. Der Landwirt hielt das Jungtier noch fest, damit es nicht in der Gülle versickerte. Währenddessen bereiteten die Feuerwehrmänner einen Kran vor. „Wir sind dann mit Atemschutzmasken in die Grube hinein, um das Kalb rauszuholen.“ Mit dem schweren Gerät und tatkräftiger Unterstützung der Feuerwehrmänner wurde der 300 Kilogramm schwere Paarhufer aus der Grube gehievt. „Der Tierarzt beruhigte das Tier, es geht ihm den Umständen gut“, zog der Einsatzleiter ein positives Resümee.

Tierrettung 2: Der Schwan. Zum Strandbad Neumarkt kamen Feuerwehrler am Sonntagnachmittag nicht zum Planschen. Vielmehr hatten Badegäste Alarm geschlagen und die Polizei verständigt, da sich ein Schwan mit seinem Schnabel in einer Angelschnur verfangen hatte. Als acht Florianis anrückten, schwamm der anmutige Vogel geschwächt zum See hinaus. „Da der Wasserstand derzeit niedrig ist, konnten wir das Tier einfach umzingeln und am Ufer völlig dehydriert einfangen“, schilderte FF-Chef Herbert Maderegger den Einsatz. Zügig wurde die Fischersaite vom Schnabel geschnitten, denn „der Schwan hat die Zunge nicht mehr zurück gebracht“, so Maderegger. Zudem musste der Mundbereich überdies auf Haken kontrolliert werden. Unter Applaus der Badegäste ließen die Lebensretter den hungrigen Vogel frei. Zufrieden schwamm er in den weiten Wallersee hinaus

Antonio Lovric
Antonio Lovric

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden