Di, 17. Oktober 2017

Plus acht Prozent

11.11.2009 12:49

Wimberger-Haus jubelt über besten Umsatz aller Zeiten

Über gute Gewinne und den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte freut sich die oberösterreichische Baufirma Wimberger mit Hauptsitz in Lasberg im Bezirk Freistadt. Im laufenden Geschäftsjahr 2009/10 (per 1. März) werde man 26,5 Millionen Euro umsetzen, prognostizierte Firmenchef Franz Wimberger. Gegenüber dem Jahr zuvor sei das ein Plus von 8 Prozent. Die Gewinne wurden mit etwa drei Prozent vom Umsatz beziffert.

Das 1982 gegründete Unternehmen, das an vier Standorten 160 Mitarbeiter beschäftigt, hat sich zu 100 Prozent auf Einfamilienhäuser spezialisiert. 2009 wurden 400 Neu-, Um- und Zubauten realisiert. Damit sei man oberösterreichischer Marktführer beim Ziegelmassivhaus und bei der Kellerschalung, so der Firmenchef. Besonders stolz ist er, dass er sich im derzeit schwierigen wirtschaftlichen Umfeld behaupten konnte. Die Baupreise seien gesunken, erläuterte Finanzchef Norbert Königsecker. Viele Unternehmen der Branche seien in Konkurs gegangen und dann wieder zurückgekommen. "Das drückt auf die Preise", meldete er hinsichtlich einer angedachten Liberalisierung des Insolvenzrechtes Bedenken an.

"Volkshaus" für unter 200.000 Euro
Besonders gut entwickle sich das gemeinsam mit der Welser Firma Pichler ins Leben gerufene "Redbloc"-Ziegelfertigteilsystem, so Wimberger. Das sei "eine riesige Chance für wirtschaftliche Häuser". Seine Vision in Anlehnung an den VW-Käfer: "Volkswagenhäuser", die sich jeder leisten könne. Sein Ziel sei, ein Haus unter 200.000 Euro möglich zu machen - natürlich mit Ausbauoption, wenn die Familie wachse. Ebenfalls im Trend liege das "Ich-bau-mit"-System, bei dem die Bauherren mithelfen und so rund 25 Prozent der Kosten sparen.

Ehrgeizige Pläne hat Wimberger auch bei seinem relativ neuen Angebot "Haus mit Grund". Dabei kauft das Unternehmen Grundstücke rund um die Ballungszentren, errichtet darauf Einfamilienhäuser und verkauft das Gesamtpaket. Damit will der Firmenchef innerhalb der kommenden zehn Jahre zusätzliche 18 Millionen Euro umsetzen. Im aktuellen Geschäftsjahr wurden bereits neun derartige Objekte fertiggestellt.

Symbolbild

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