Mi, 23. Mai 2018

Turnier in Madrid

10.05.2018 08:35

Thiem: „Ich muss wieder befreiter aufspielen“

Dominic Thiem sprach beim Masters in Madrid, bei dem er heute im Achtelfinale auf Borna Coric trifft, über seine Ziele, die Gefahr, aus den Top 10 zu fallen, und die  Chancen, Rafael Nadal auf Sand zu schlagen.

Anlaufschwierigkeiten hatte Dominic Thiem in Madrid. Gegen Federico Delbonis (Argentinien) verlor er Satz eins 4:6, fing sich aber zum Glück rechtzeitig und kam mit 6:3, 7:5 ins Achtelfinale, wo er auf Borna Coric (Kroatien) trifft und sich stark steigern muss. Schon am Vorabend hatte Herwig Straka, Turnierdirektor der Erste Bank Open in Wien, zum Abendessen geladen. Bei einer dabei von Sky organisierten Presserunde sprach Thiem über ...

... seine Schwierigkeiten nach der Knöchelverletzung.
In Monte Carlo hab ich es noch gespürt, mich deswegen auch nicht so gut bewegt, nicht gut serviert. Jetzt bin ich völlig schmerzfrei.

... seinen möglichen Rausfall aus den Top 10 der Welt in den nächsten Wochen.
Das Ranking hat man im Hinterkopf, ist schon wichtig. Aber wenn ich 15. oder 20. bin, ist es nicht schlimm. Mein Ziel ist es dann, mich zurück zu kämpfen. 

... sonstige Hoffnungen in diesem Jahr.
Wenn ich wieder das erreiche, was ich schon geschafft habe, bin ich nicht zufrieden. Langfristige Ziele sind ein Masters-Titel, ein Grand-Slam-Titel, die Nummer eins. Ich bin auf einem guten Weg. Aber ich muss wieder befreiter aufspielen. Gegen Delbonis waren nur die letzten Games gut, solche Siege brauche ich aber, um wieder besser reinzukommen.

... die nahenden French Open in Paris. 
Auf Sand bin ich am konstantesten, daher ist das die beste Grand-Slam-Chance. Aber ich lege den Fokus nicht nur auf Paris, will auch sonst stark spielen.

... den auf Sand unschlagbar scheinenden Rafael Nadal.
Ich bin einer der wenigen, die ihn besiegen können. Aber da muss alles passen. Man muss die ganze Zeit offensiv sein, darf sich keine Fehler erlauben. Das ist so schwer, in Madrid oder Rom eher möglich als in Paris.

... die Option, im September für Österreich gegen Australien Daviscup zu spielen. 
Es wäre eine geile Sache, Australien ein attraktives Los, aber fix ist es nicht.

Gernot Bachler, Kronen Zeitung

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