Di, 21. November 2017

Einspruch abgelehnt

10.11.2009 10:48

„Heurigen-Killer“ muss noch diesen Monat vor Gericht

Nach dem Heurigen-Blutbad von Pachfurth wird dem 48-jährigen Verdächtigen noch im November der Prozess gemacht. Ein Einspruch des Bulgaren gegen die Anklage wurde vom Oberlandesgericht Wien abgewiesen, bestätigte Staatsanwalt Friedrich Köhl am Dienstag.

Der Prozess gegen den 48-Jährigen wurde für drei Tage anberaumt und soll am 26., 27. und 30. November am Landesgericht Korneuburg über die Bühne gehen.

Geladen wurden bisher ein gerichtsmedizinischer und ein DNA-Sachverständiger sowie ein Dolmetscher. Außerdem sollen Zeugen aus Österreich und Bulgarien aussagen. Weitere Ladungen würden aller Voraussicht nach noch erfolgen, so Gerichtssprecherin Christa Zemanek.

Nicht erscheinen wird der freigewählte Verteidiger des Bulgaren, denn dieser hat vor kurzem sein Madat zurückgelegt. Den 48-Jährige wird daher vor Gericht ein Verfahrenshelfer verteidigen.

Ehepaar erschossen, Tochter schwer verletzt
Am späten Abend des Pfingstmontags war das Ehepaar Christoph (50) und Monika T. (49) nach der Sperrstunde in seinem Heurigenlokal erschossen worden. Tochter Tamara (21), die Hilfeschreie gehört und Nachschau gehalten hatte, wurde von einem Projektil aus einer Pistole in den Rücken getroffen und schwer verletzt.

Nach dem als Tatverdächtigen ausgeforschten 48-jährigen Bulgaren wurde danach international gefahndet. Wenige Tage nach dem Verbrechen klickten für ihn in seiner Heimat die Handschellen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden