Mi, 23. Mai 2018

Eishockey-WM

04.05.2018 19:26

Russland startet mit 7:0-Sieg - USA schlägt Kanada

Von den drei Gold-Favoriten bei der Eishockey-WM in Dänemark haben am ersten Tag Olympiasieger Russland und Titelverteidiger Schweden souverän gewonnen, Kanada bezog dagegen eine Niederlage. Russland, am Sonntag zweiter Gegner der Österreicher, deklassierte in Kopenhagen Frankreich mit 7:0, Schweden besiegte ebenfalls in Gruppe A Weißrussland 5:0. Kanada unterlag den USA 4:5 nach Penaltyschießen.

Die mit 14 Olympia-Goldmedaillengewinnern angereisten Russen sorgten vor den Augen von ÖEHV-Teamchef Roger Bader und einigen Spielern gleich im ersten Drittel für klare Verhältnisse. Kiril Kaprisow (8.), Pawel Buchnewitsch (9./PP) und Jewgenij Dadonow (13.) schossen den Favoriten zu einer 3:0-Führung. Nach weiteren Treffern von Kaprisow (38.), Alexander Barabanow (43.), Maxim Schalunow (45./PP) und Artjom Anisimow (58./PP) fehlten der „Sbornaja“ nur ein Tor auf ihren höchsten WM-Sieg gegen Frankreich.

Im Abendspiel ließ das „Tre Kronor“-Team die tausenden schwedischen Fans in der Royal Arena jubeln. Mit einem Doppelschlag durch Lias Andersson und Gustav Nyquist innerhalb von 28 Sekunden legten die Schweden schon in der 10. Minute den Grundstein zum Sieg. Die weiteren Tore für die mit 16 NHL-Spielern angereisten Schweden erzielten Matthias Janmark (24.), Rickard Rakell (34.) und Mika Zibanejad (57.).

In Herning entwickelte sich ein spannendes Duell der zwei nordamerikanischen Teams. Die favorisierten Kanadier führten früh mit 2:0, aber die US-Amerikaner zeigten sich vor allem in den ersten beiden Dritteln mit drei Treffern aus elf Torschüssen effizient. Rekordweltmeister Kanada konnte zweimal einen Rückstand wettmachen, im Penaltyschießen sorgte aber schließlich Cam Atkinson, bei den Columbus Blue Jackets Clubkollege von Thomas Vanek, mit gleich zwei verwandelten Versuchen für ein Happy-End für die USA.

Gastgeber Dänemark gewann sein Auftaktspiel gegen Deutschland mit 3:2 nach Penaltyschießen. Jesper Jensen (29.) und Frederik Storm (36.) jeweils im Powerplay bzw. NHL-Star Leon Draisaitl (33.) und Yasin Ehliz (51.) erzielten die Treffer aus dem Spiel. In der Entscheidung traf nur Frans Nielsen.

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