Mo, 28. Mai 2018

Kärntner Projekte

04.05.2018 16:46

Heimische Umwelttechnik gegen Wasserkrise am Kap

Eine Rekorddürre und ein kritischer Mangel an Trinkwasser halten Kapstadt in Atem: Die Wasserreservoirs sind leer, der Tag X steht bevor, an dem die Wasserhähne trocken bleiben. Mit rot-weiß-roter Beteiligung wird jetzt an Lösungen gearbeitet. Diese Woche präsentieren Unternehmen ihre Projekte in Südafrika. Auch zwei Kärntner Firmen arbeiten daran, die Wasserversorgung zu verbessern.

Wegen einer dreijährigen Dürre sind die Wasserreservoirs leer, die Krise in der Millionenmetropole Kapstadt spitzt sich zu. „Wir haben uns gefragt, wie Österreich in dieser verzweifelten Lage nachhaltig helfen kann“, so der Wirtschaftsdelegierte in Johannesburg, Johannes Brunner. Denn heimische Firmen zählen in Sachen Umwelttechnik weltweit zum Spitzenfeld - 70 Firmen haben sich zur „Agri-Water Innovation Challenge“ gemeldet.

Jetzt sind die Finalisten vor Ort in Kapstadt eingetroffen. Brunner: „Ziel ist es, Unternehmen zu helfen, Lösungen für die Krise zu liefern und dabei Geschäftsbeziehungen in Südafrika zu schließen.“ Ins Finale geschafft haben es auch die Kärntner Firmen MTA Messtechnik und PM Pumpmakers, die mit solarbetriebenen Brunnen gegen den Wassermangel in der Welt kämpft. Jetzt sollen die in St. Veit entwickelten und produzierten Anlagen auch in Südafrika Wasser liefern.

Die Firma MTA hat sich hingegen auf die Ortung von Lecks in Leitungen spezialisiert. Dabei wird ein eigens entwickelter Roboter in die Rohre geschickt, der selbstständig auf Strecken von bis zu 50 Kilometer Rohrleitungen überprüft und Fehler aufspüren kann. Sylvia Petschnig von MTA: „Durch schadhafte Leitungen gehen bis 70 Prozent des Wassers verloren. Wir hoffen, dabei helfen zu können, die Krise in den Griff zu bekommen.“

Thomas Leitner
Thomas Leitner

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