Mi, 23. Mai 2018

Versiegen Mittel?

03.05.2018 12:35

Burgenland auch nach 2020 auf EU-Geld angewiesen

Ganz im Zeichen der Zeit nach 2020 steht die heutige Landtagssitzung in Eisenstadt. Im Rahmen einer vom SP-Klub beantragten aktuellen Stunde, will man sich darauf einschwören, alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit der Geldfluss aus der EU nicht versiegt: „Der Förderstatus darf nicht ersatzlos auslaufen.“

„Die EU Förderungen waren in der Vergangenheit Motor für den Aufstieg und sollen auch in Zukunft den Überholkurs des Landes stärken. Die Vorbereitungen für die nächste Förderperiode gehen in die entscheidende Phase. Wir müssen jetzt politischen Druck aufbauen. Landeshauptmann Hans Niessl und Landtagspräsident Christian Illedits, als Vertreter im Ausschuss der Regionen in Brüssel, setzen sich dafür ein, dass es auch nach 2020 angemessene EU-Förderungen für das Burgenland gibt“, so Klubobfrau Ingrid Salamon. Österreich übernehme den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Gleichzeitig werde Niessl in der zweiten Jahreshälfte Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz: „Damit rückt das Burgenland ins Zentrum Österreichs und Österreich ins Zentrum der EU. Diese Chance wollen wir nutzen.“

„Derzeit ist die Situation so, dass, würden die Kriterien für eine Förderung unverändert bleiben - das Burgenland keinen Anspruch auf weitere Strukturförderungen hätte“, erklärt die Klubobfrau. Ganz wichtig sei dabei auch der Schulterschluss mit anderen EU-Regionen.

Kronen Zeitung

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