Mo, 21. Mai 2018

Glasfasernetz forciert

02.05.2018 09:29

Hofer bekräftigt: 5G-Netz soll 2025 fertig sein

Ende 2025 soll in Österreich flächendeckend der schnelle Mobilfunkstandard 5G verfügbar sein, bekräftigte Infrastrukturminister Norbert Hofer in Weiden am See. Der Ort gehört zu jenen rund 500 Gemeinden, in denen der Mobilfunker A1 in den kommenden Jahren den Ausbau durchführt.

Erklärtes Ziel sei es, Österreich zu einem „5G-Vorreiter in Europa“ zu machen. „Wir wollen zu den Top-3 der Digitalisierungs-Länder in der EU und in weiterer Folge zu den Top-10 der Digitalisierungs-Länder weltweit werden“, so Hofer. 2020 soll die Einführung von 5G in allen Landeshauptstädten erfolgen und schnelles Internet (100 Mbit/s) nahezu flächendeckend verfügbar sein. Zuvor braucht es allerdings auch massive Investitionen ins Glasfasernetz, das die 5G-Handymasten miteinander verbindet.

„Anbindung ans Glasfasernetz ist Voraussetzung“
„Die Anbindung an das Glasfasernetz ist die Voraussetzung der Digitalisierung von Unternehmen und trägt zum Entstehen neuer Geschäftsfelder bei“, so A1-CEO Marcus Grausam. Auch für private Anwender sei der Zugang zu schnellerem Internet unverzichtbar.

Neben Weiden am See fand der Glasfaserausbau bisher auch in den burgenländischen Gemeinden Minihof-Liebau, Jabing, Loretto und Wiesfleck statt. Durch die Anbindung an das Glasfasernetz erhielten Haushalte Internet mit spürbar schnelleren Datenübertragungen bis zu 300 Mbit/s sowie die Möglichkeit, mit A1 TV Kabelfernsehen in hochauflösender Qualität zu empfangen.

Tausende neue Glasfaser-User im Burgenland
In Weiden am See wurden rund 1300 Wohn- und Geschäftsadressen mit Breitband-Internet versorgt. Das Bauvorhaben mit acht zusätzlichen Schaltstellen wurde im April 2018 abgeschlossen. Auch die Mobilfunkstation in Weiden am See wurde an das Glasfasernetz angebunden. Die 4G/LTE Technologie bringe auch für mobile Kunden einen leistungsfähigen Zugang zum Internet und dient darüber hinaus zur Breitband-Versorgung dünn besiedelter Teile der Gemeinde.

Förderungen werden vom Bund im Rahmen der sogenannten „Breitbandmilliarde“ vergeben. Sie soll ermöglichen, dass auch ländliche Regionen, in denen ein wirtschaftlicher Ausbau für Unternehmen nicht möglich ist, an die „digitale Lebensader“ angeschlossen werden können.

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