Mi, 23. Mai 2018

Ein Schwerverletzter

01.05.2018 12:39

Skitourengeher im Zillertal von Lawine mitgerissen

Drei Verletzte, davon einer schwer, forderte am Dienstagvormittag ein Lawinenabgang im Zillertal. Die drei Skitourengeher (32, 33, 35) aus dem Raum Brixen in Südtirol wurden zwar von einer Lawine rund 200 Meter mitgerissen, aber nicht verschüttet. Sie konnten selbst Hilfe anfordern und wurden dann in die Klinik Murnau, in die Uniklinik Innsbruck bzw. ins Krankenhaus Schwaz geflogen.

Passiert ist das Unglück kurz nach 10 Uhr im hinteren Zillertal im Bereich des 3480 Meter hohen Großen Möseler. Als die Lawine abging, waren die Männer aufgrund des schwierigen Geländes mit Steigeisen unterwegs. Die Skier trugen sie auf dem Rücken. Die Männer wurden zwar mit in die Tiefe gerissen, zum Glück aber von den Schneemassen nicht verschüttet. Einer der Männer konnte sogar selbst die Rettungskette in Gang setzen.

Schwerverletzter (33) kam in die Klinik Murnau
Der 33-Jährige wurde bei diesem Unglück mit schweren Verletzungen in die Klinik Murnau geflogen. Die beiden anderen Tourengeher wurden hingegen leicht verletzt und zur Behandlung ins Krankenhaus Schwaz geflogen. Während der 35-Jährige mittlerweile in die Uniklinik Innsbruck verlegt werden musste, konnte der 32-Jährige das Krankenhaus Schwaz bereits wieder verlassen. 

Drei Rettungshubschrauber beteiligt
Im Einsatz standen die Hubschrauber Alpin 5, C1 sowie die Libelle Tirol. Auch ein Alpinpolizist der Polizeiinspektion Ried im Zillertal war an der Rettungsaktion beteiligt. 

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