Mi, 23. Mai 2018

Live im Park 2018

01.05.2018 07:30

Einmal grillt Lehen doch noch!

Aus mehr als 50 Veranstaltungen in Parks können Jugendliche aus der Stadt Salzburg diesen Sommer wählen. Was jedoch im Programm „Live im Park 2018“ ins Auge sticht: Von 6. bis 8. Juli grillt Lehen am Glanspitz. Und das beim strikten Grillverbot nach Anrainerbeschwerden Steht das Fest an der Kippe?

Bürgermeister Harald Preuner hat das Grillen am Glanspitz untersagt. Der Probebetrieb im Vorjahr hat sich nicht   bewährt. „Das Angebot wäre nur für die Anrainer aus Liefering und Lehen gedacht gewesen. Am Ende kamen die Leute von überall her. Auch  am Salzachufer in Hagenau haben wir denselben Fall “, zog Preuner einen Schlussstrich.

Alternative Flächen gibt es derzeit nicht. Das Gartenamt ist auf der Suche. Gegen das Fest an sich hat Preuner überhaupt nichts.

„In unseren Planungen findet das Grillen am Glanspitz statt. Von 16 bis 21 Uhr ist es erlaubt“, betont Jochen Höfferer, Marketingleiter der Stadt. Ein Ansuchen erging bereits an die Veranstaltungsbehörde, das Genehmigungsverfahren ist allerdings erst im Juni. „Das Grillen gehört zur Stadtteilfestserie, wie wir es auch schon in Schallmoos und Parsch gemacht haben. Dort gab es Probleme“, sagt Höfferer, dass beim Fest mit Musik auch ein Ordnungsdienst vor Ort ist. Es stehen  öffentliche Griller zur Verfügung, es können aber auch eigene mitgebracht werden.

Das weitere Programm bei freiem Eintritt

  • 24.5.: Live im Park Warm-Up im Lepi
  • 22.-24.6.: Schallmoos Grillt, Hans-Lechner-Park
  • 25.-29.7.: Alternative Rock, Volksgarten
  • 1.-5.8.: Girls Week, Volksgarten
  • 17.-19.8.: Skate/Surf, Baron-Schwarz-Park
  • 24.-26.8.: Balkan Beats, Lehener Park
  • 31. 8.-2. 9.: Collections of Cultures im Kurgarten Mirabell
  • 8.9.: Das große Finale erstmals am Salzachsee

Ermöglichen, nicht verhindern

SPÖ-Gemeinderätin Johanna Schnellinger fordert schnellstmögliche Alternativen noch vor Sommerbeginn.

Was ärgert Sie am Verbot des Grillplatzes am Glanspitz?

Es geht hier um ein Angebot, das von sehr vielen Salzburgern genutzt wurde. Die von den Anrainern genannten Probleme hätten in Angriff genommen werden müssen. Alternativen sollten schnellstmöglich geschaffen werden. Noch für diese Saison.

Der Einsatz eines Wachdienstes, der nun die Einhaltung des Verbots kontrolliert, verwundert Sie?

Ich frage mich, warum dieser nicht schon früher in gleicher Stärke eingesetzt wurde.

Ihre Befürchtung?

Dass die Suche nach alternativen Flächen im Sand verläuft. Es ist uns wichtig, dass es in unserer Stadt Erholungsmöglichkeiten für alle gibt.

Wie sieht der weiter Schritt aus?

Ich werde einen Antrag zur Prüfung alternativer Flächen einbringen. So wie dies auch schon Kollege, Gemeinderat Hermann Wielandner, in der vergangenen Woche gemacht hat.

Sandra Aigner
Sandra Aigner

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