Sa, 18. November 2017

„Ideallösung“

06.11.2009 14:13

Jürgen Macho vor LASK-Debüt voller Tatendrang

Jürgen Macho sprüht vor seinem ersten Einsatz für den österreichischen Fußball-Bundesligisten LASK vor Tatendrang. Nach dem am Donnerstag vollzogenen Transfer debütiert der Wiener bereits am Sonntag vor eigenem Publikum für seinen neuen Arbeitgeber, und das ausgerechnet gegen seinen "Herzensclub" Rapid.

Die Liebe zu seinem Ex-Verein wird Macho allerdings nicht daran hindern, mit vollem Einsatz bei der Sache zu sein, selbst wenn ihm schon seit vielen Monaten die Spielpraxis fehlt. "Wenn du eine gewisse Zeit weg warst, kannst du nicht hundertprozentig auf der Höhe sein. Aber ich werde zu 100 Prozent mein Bestes geben und bin fit und bereit für die neue Aufgabe", versprach der 32-Jährige, der am Freitag erstmals mit seinen neuen Kollegen trainierte.

"Für mich ist das ein Neuanfang. In letzter Zeit ist einiges schiefgegangen, doch jetzt ist es wichtig, wieder Fuß zu fassen und die Freude am Fußball zurückzugewinnen", betonte Macho. In weiterer Folge will der Ex-AEK-Athen-Schlussmann auch wieder für das Nationalteam interessant werden. "Aber das geht nur über gute Leistungen beim Verein. Ich bin nicht in der Situation, Forderungen stellen zu können."

Vorerst einmal will sich Macho beim LASK etablieren. "Ich sehe mich in der Pflicht, den jungen Spielern zu helfen, denn viele Fehler passieren wegen der Jugend." Diese Aufgabe hat ihm auch sein neuer Trainer Matthias Hamann zugedacht. "Er soll eine Identifikationsfigur für die Jungen werden", meinte der Deutsche, der Macho als "Ideallösung" bezeichnete.

Allzu sehr unter Druck setzen wollte der Coach seinen prominenten Zugang aber auch wieder nicht. "Ich erwarte nicht von ihm, dass er uns Spiele rettet. Wenn es so weit kommen sollte, haben die zehn Spieler davor vieles falsch gemacht."

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