Fr, 17. November 2017

15.000 Euro gefunden

08.11.2009 08:33

Polizei schnappt „Münzbach“-Räuber - Beute versteckt

Der mutmaßliche Bankräuber von Münzbach ist gefasst und geständig, doch 15.500 Euro Beute waren zuerst spurlos verschwunden: Nach erfolglosen Suchaktionen mit Spürhunden glaubte die Polizei, dass der 25-Jährige das Geld nicht auf der Flucht achtlos weggeworfen, sondern vorsorglich versteckt hat. Schließlich bestätigte der Mann die Vermutung im Verhör und zeigte der Polizei das Versteck.

Wie berichtet, war am Freitag um 9.30 Uhr die Raiba in Münzbach im Bezirk Perg überfallen worden. Weil die 51-jährige Ortsbäuerin Berta Greisinger den Fluchtwagen verfolgt hat, konnte der tatverdächtige türkische Vater eines dreijährigen Kindes schon um 10.30 Uhr in Au bei Naarn im Machland verhaftet werden.

Dazwischen blieben 60 Minuten und 15 Kilometer, um 15.500 Euro verschwinden zu lassen: „Weil mich ein Auto verfolgt hat, hab’ ich Angst bekommen, bin stehen geblieben und ausgestiegen, um den Rucksack voller Geld hier hinunterzuwerfen“, zeigte der Räuber zu Mittag den Polizisten die Stelle, wo er die Beute über die steile Straßenböschung zwischen Bäume und Farne geschmissen hätte. Doch dort war nichts zu finden.

Ein Ermittler glaubte mehr der Logik als dem Zufall: „Dieser völlig mittellose Hilfsarbeiter hätte nicht so leicht so viel Geld weggeworfen, das er so dringend braucht, nachdem er alles in Wettbüros verspielt hat und mit seiner Familie delogiert wurde.“ Diese Vermutung bestätigte sich: Nach langen Verhören zeigte der Räuber endlich den Ermittlern den Platz im Wald, wo er die 15.500 Euro versteckt hatte.

"OÖ-Krone"

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