Sa, 26. Mai 2018

FP will durchgreifen:

23.04.2018 13:40

Flüchtlinge leben ohne Asylstatus weiter im Land

„Diese Menschen müssten Österreich längst verlassen haben!“ 405 Flüchtlinge mit negativem Asylbescheid hat Landesrat Gottfried Waldhäusl bei einer „Inventur“ in seinem Ressort aufgespürt. Doch die Betroffenen würden weiterhin Monat für Monat Steuergeld kassieren, wettert der freiheitliche Politiker.

Nachdem Waldhäusl als neuer Landesrat für das Asylwesen diesen Fachbereich durchforsten hat lassen, redet er sich rasch in Rage: „Es ist unverständlich, dass meine Vorgänger derartige Zustände offenbar jahrelang geduldet haben.“ 405 Fälle habe die gründliche Nachforschung zutage gebracht, in denen Flüchtlingen zwar der Asylstatus verwehrt wurde, sie aber dennoch bis heute im Land leben. „Und das, obwohl bei allen Betroffenen bereits sämtliche Rechtsmittel ausgeschöpft sind“, wettert Waldhäusl. Dass die abgelehnten Asylwerber geblieben sind, sei kein Wunder, so der FP-Landesrat: „Schließlich erhalten sie Monat für Monat Geld, in Summe 221.000 Euro.“

Waldhäusl kündigt jetzt an, bis Ende Mai ein Konzept vorzulegen, wie diesem Treiben Einhalt geboten werden könne.

Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden