Mo, 21. Mai 2018

Land gesprächsbereit:

23.04.2018 10:57

Jägerschaft bläst zum Halali auf heimische Wölfe

Einmal mehr nimmt die Spitze der Waidmänner jetzt jene Wölfe ins Visier, die in den vergangenen Jahren die Wälder zwischen Enns und Leitha zu ihrem neuen Revier erkoren haben. Beim Landesjägertag in Tulln sagte man „Isegrim“ den Kampf an. Unterstützung wurde von Bauernvertretern und auch vom Land signalisiert.

Seit Wölfe vor allem im Waldviertel wieder durch den Forst streifen, spaltet die Rückkehr der Raubtiere die Meinungen - die „Krone“ berichtete. Noch vor einem Jahr hatte Landesjägermeister Josef Pröll davon gesprochen, man werde die Rudel im Auge behalten. Beim heurigen Treffen der Waidmänner am vergangenen Wochenende in Tulln kam es hingegen bereits zur offenen Kampfansage an die vierbeinigen Jäger. Zwar sei unklar, wieviele Wölfe genau in Niederösterreich leben, doch die Zahl der Sichtungen steige derzeit wieder an.

Pröll kündigte eine Allianz gegen die Konkurrenz im grauen Fell an. Prompt berichtete Hermann Schultes, Präsident der Landwirtschaftskammer von Millionenschäden durch Wölfe in anderen Ländern und dass er das hier nicht sehen wolle. 

„Der Wolf hat in Niederösterreich keinen Platz. Die Meinung des Landes- Jagdverbandes ist klar: Wir brauchen den Wolf nicht!“, so Landesjägermeister Josef Pröll.

Unterstützung für eine Regulierung des Wolfsbestandes stellte laut ORF auch Gerhard Karner, Zweiter Präsident des Landtages, in Aussicht: Man habe beim Fischotter etwas erreicht und werde auch beim Wolf „zu einer guten Lösung“ kommen. Bekanntlich wurden 40 Fischotter zum Abschuss freigegeben ...

Kronen Zeitung

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